Drei euforische Tage in Basel und Zürich

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handyeuforiaEuforia – STEP into action hat das Ziel, MittelschülerInnen (Gymnasium, Brückenangebote, Berufsfachschulen, 10.-12. Schuljahr) für das Engagement für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Migration, Umwelt, Gesundheit, Menschenrechte und Solidarität zu sensibilisieren, zu begeistern und zu motivieren. Die Jugendlichen setzen sich während eines dreistündigen interaktiven Parcours konkret mit den aktuellen globalen Herausforderungen im Bereich nachhaltige Entwicklung auseinander, erkennen ihr eigenes Handlungspotential und entdecken lokale Engagementmöglichkeiten.

Die VGS war in Basel und Zürich mit dem Slogan “Rette Tiere” mit dabei. An unserem Infotisch zeigten wir den Jugendlichen konkrete Handlungs-Alternativen im Alltag für eine tier- und umweltfreundlichere Lebensweise. Wir haben über pflanzliche Alternativen informiert und mittels feiner Degustations-Häppli auch direkt beweisen können, dass vegan nicht bedeutet, dass man sich fortan nur noch aus der Obst- und Gemüseabteilung ernähren muss. Salzig gab’s Wurst im Teig, Spinat-Chäschüechli und in Zürich sogar vegane Pizza mit Wilmersburger Käse und veganer Salami! Süss konnten wir mit Reismilch-Schoggibuttons, Schokanuts, GoMax Riegel und selbstgebackenen Muffins bzw. Kuchen punkten.

An allen drei Tagen strömten die Jugendlichen jeweils in Gruppen durch den Aktionsmarkt mit den verschiedenen NGOs am Ende des Parcours. Unser Stand profitierte dabei vom “See Food Effect” und zog jeweils viele interessierte und neugierige Jugendliche an. Während gegessen wurde, erzählten wir über die Hintergründe, warum wir veganes Essen anbieten und was damit bewirkt werden kann, in dem (ganz oder wenigstens vermehrt) pflanzliche statt tierliche Produkte gewählt werden. Überraschenderweise outeten sich viele als bereits-Vegi und sehr veganinteressiert, es wurde gefragt, wo man einkaufen und essen gehen kann, ob vegan denn gesund sei und vieles mehr. Allgemein waren die Umweltargumente bekannt, während insbesondere Wissen um die tatsächliche Situation der Nutztiere in der Schweiz den Meisten noch sehr unbekannt war und Sätze auslöste wie: “… das wusste ich nicht, ja, das ist voll schlimm… “

Auch viele Jugendliche, die wohl in einem anderen Kontext veganes Essen verschmäht oder eher belächelt hätten, waren neugierig und probierten die verschiedenen Häppchen. Meist-gehörter Satz an unserem Stand: “Boah mann, das muesch probiere, das isch vegan und schmeckt imfall voll geil”.

Einige Lehrkräfte und Journalisten waren ebenfalls interessiert an unserem Angebot und wir könnten zahlreiche gute Gespräche führen und Kontakte knüpfen.

Nach den euforischen Tagen fuhren wir – zugegeben – sehr erschöpft nach Hause. Aber auch äusserst zufrieden über die vielen positiven Reaktionen, die wir erhalten hatten. Wir bedanken uns bei den OrganisatorInnen von Euforia für die Einladung und freuen uns bereits auf eine euforische und noch veganere Euforia 2014!

Wir bedanken uns ausserdem bei folgenden Sponsoren für die grosszügige Untersützung und auch den logistischen Support (Pizzalieferung von ZH nach Spreitenbach!)

euforiaMehr von Euforia und insbesondere die Möglichkeit, selber ein Projekt – auch ein veganes – zu starten, gibt’s bei  imp!act, einem mehrtätigen Workshop Programm und Diskussions-Plattform welche vom 16. – 20 Oktober in Zürich stattfindet. Prädikat: empfehlenswert!

 

Bilder von Adrian Marmy und Kaspar Etter.

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