Wir sind die wahren Grillitarier

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Yay, die Grillsaison ist da! Plakate fordern uns zum tsch-tsch auf, laut einem Grossverteiler mutieren wir im Sommer zu «Grillitariern» und natürlich prangt unter dieser Aufforderung mehrheitlich das Bild von braungebranntem fleischigem Grillgut. Das muss nicht sein, findet Gastbloggerin Caro: Sie verrät hier ihre Grilltipps fernab von Fleisch und dessen Alternativen.

 

Der schnelle Teller

Spontane Grill-Einladung erhalten? Kein Problem. Der Supermarkt um die Ecke bietet sicher Möglichkeiten, ohne viel Vorbereitungszeit etwas Leckeres zu brutzeln.

Wie wäre es zum Beispiel mit …

  • vorgekochten Maiskolben – bestrichen mit etwas pflanzlicher Margarine und Salz ein Gedicht.
  • Aubergine, Rüebli, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln – Einfach in fingerdicke Streifen schneiden und auf eine Grillschale legen
  • Avocado – Halbiert grilliert, braucht sie nicht mehr als eine Prise Salz für eine Geschmacksexplosion.
  • Tofu – Fixfertig mariniert kaufen oder die Naturvariante mit etwas Öl und euren Lieblingskräutern verfeinern
  • Baked Potato – Während der Sommermonate sind diese praktischerweise vorgekocht erhältlich. Dazu leckerer veganer Frischkäse, zum Beispiel von New Roots, oder eine schnelle selbstgemachte Sour Cream aus Sojajoghurt. Mindestens genauso lecker ist das Ganze übrigens mit Süsskartoffeln.
  • Pimientos de padrón – Einfach mit grobem Meersalz bestreut geniessen. Damit lassen sich im Nu kulinarische Erinnerungen an den letzten Spanienurlaub heraufbeschwören. Stattdessen lieber Mexico-Feeling gefällig? Dann empfehlen wir euch…
  • Guacamole – Komplett selbst herstellen, eine Würzmischung benutzen oder den fixfertigen Aufstrich kaufen, für jedes Zeitbudget ist etwas dabei.
  • Hummus – alias Hummhus – Den gibt es in zahlreichen Variationen zu kaufen. Er passt super zu Baked Potatoes oder auch zu auf dem Grill getoasteten Fladenbrot

 


Der Slow-Food-Teller

Du hast ein bisschen mehr Zeit? Dann versuch es doch mal mit gefüllten …

  • Champignons – Ein Klassiker, nicht nur auf veganen Tellern. Einfach die Stiele entfernen, klein schnippeln, mit veganem Frischkäse, Sojarahm oder Hummus mischen und in die Pilzhütchen füllen.
  • Peperoni – Nachdem ihr das Kerngehäuse entfernt habt, ist in dieser Vitaminbombe massenhaft Platz für leckere Füllungen wie Gemüse, gewürztem Reis, Couscous, Quinoa oder Bohnen.
  • Zwiebeln – Halbiert und ausgehöhlt dienen diese als würziges Gefäss für eure Lieblingsfüllung, zum Beispiel das klein geschnittene Zwiebel-Innenleben, vermischt mit Avocado oder Bohnenmus.
  • Tomaten – Ob gefüllt mit veganem Käse, Croutons oder Polenta: Basilikum und Oregano passen immer dazu.


Auch bei den Beilagen sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Im Internet finden sich unzählige Anregungen: Nudel-, Reis- oder Kartoffelsalat, würziges Foccacia, gefüllte Weinblätter und viele weitere Ideen für eure fleischlose Grillparty.

 

Schreib uns gerne deinen persönlichen Favoriten in die Kommentare. Oder noch besser: Schick uns Fotos von euren Grillitarier-Tellern auf Instagram. Das Team von vegan.ch und Caro von extraveganzen.com wünscht viel Spass beim zzzschen und tsch-schen!

 

Kommentare

2 Kommentare

  • Hallo, sehr geehrte Veganer
    habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht über all die Soja-Produkte, die ihr in eurer Küche verwendet und habt ihr die im Amazonas abgeholzten Wälder gesehen, die unter anderem dem Anbau von Soja Platz machen mussten? Stellt euch vor die ganze Welt isst Soja und seine Produkte…
    Das ist der Hauptgrund, dass ich mich bis jetzt nicht für den (strikten und militanten) Veganismus entscheiden konnte. Ich lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren und bis dahin verwende ich gerne den indischen Paneer, der halt eben tierischen Ursprungs ist…
    freundliche Grüsse, Therese

    Antworten
    • Liebe Therese

      Erstmal: Sehr gut, dass du dich mit der Soja-Thematik auseinandersetzt. Tatsächlich sind in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Hektaren Regenwald für den Sojaanbau gerodet worden, was besorgniserregende Auswirkungen hat.
      Das Problem liegt aber leider woanders, denn nur ca. fünf Prozent des weltweit angebauten Sojas verzehren wir Menschen direkt, der Grossteil (rund 75%) wird an Tiere verfüttert. Dieser Umweg übers Tier ist nie ökonomisch, da auf derselben Fläche mehr Menschen mit pflanzlicher Ernährung satt werden könnten.

      Auch wenn es also zu Beginn komisch klingt: Man wirkt der Abholzung des Regenwalds mehr entgegen, wenn man vermehrt auf Produkte wie Tofu, Tempeh, Sojamilch & Co. umsteigt.
      Grafiken und mehr Infos darüber, was die momentane Landwirtschaft für Land, Luft & Wasser bedeutet, findest du hier:
      https://www.vegan.ch/warum-vegan/fuer-die-umwelt

      Herzliche Grüsse
      Anja

      Antworten

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