10 spannende Bücher über Tierethik

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Von der Berechtigung der «Nutztierhaltung» über Tierrechte bis hin zu philosophischen Grundfragen: Gastbloggerin Katharina stellt 10 spannende Bücher zum Thema Tierethik vor, die dich zum Nachdenken anregen.

 

Die Bücher sind nach fachlicher Tiefe geordnet: Die ersten Bücher eignen sich für alle, die ins Thema einsteigen möchten. Gegen hinten folgen Literaturvorschläge, die sich tiefergehend mit der Materie beschäftigen.

 

1. Der Versuch, ein besserer Mensch zu werden

Darf man Tiere eigentlich essen? Und wenn nicht, warum dann Pflanzen? Wo beginnt die menschliche Empathie, und warum? Können wir sogar einen persönlichen Gewinn daraus ziehen, unsere Gewohnheiten zu ändern? Diese Fragen stellt sich Karen Duve in Anständig essen mittels einem Selbstversuch: Jeweils zwei Monate ernährt sie sich biologisch, vegetarisch, vegan und frutarisch. Auf unterhaltsame Weise und schonungslos ehrlich deckt Duve dabei ihre eigenen Inkonsequenzen auf. Das Buch liest sich flüssig und eignet sich besonders für Vegan-Einsteiger*innen.

«Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschliesslich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen.»

 

»Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschliesslich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen.«

 

Anständig essen ist für CHF 29.90 erhältlich.

 

2. «Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.» 

Jonathan Safran Foer berichtet in Tiere essen anschaulich von seinen Entdeckungen aus der Nutztierhaltung. Er lässt uns teilhaben an seinen Überlegungen, was auf unseren Tellern landen sollte und was nicht. Dieses Buch öffnet einem auf humorvolle und leidenschaftliche Weise die Augen. 

 

«Wir können uns nicht mit Unwissenheit herausreden, nur mit Gleichgültigkeit.»

 

Tiere essen ist für CHF 15.90 erhältlich.

 

3. Die einen gehören zur Familie, die anderen auf den Teller

In Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen gibt uns Melanie Joy eine Antwort darauf, weshalb wir manche Tiere als Freunde (Haustiere) betrachten und andere als Nahrung («Nutztiere») – ohne dass wir diese Unterscheidung plausibel begründen könnten. Dieses Buch empfiehlt sich vor allem für Vegan-Einsteiger*innen. 

«Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.»

 

Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen ist für CHF 19.10 erhältlich.

 

4. Warum wir umdenken müssen

Hilal Sezgin geht in Artgerecht ist nur die Freiheit der Frage nach, ob wir Tiere für den medizinischen Fortschritt quälen und sie einsperren, töten und essen dürfen. Sie plädiert dafür, Tiere als Individuen mit eigenen Rechten anzuerkennen. Dieses Buch öffnet einem die Augen und regt zum Umdenken an.

 

«Wenn ich mich nur genügend in die Materie vertiefte, würde ich diese guten Gründe finden, die Tierversuche zwar als etwas Tragisches, aber dennoch moralisch Zulässiges, sogar Notwendiges erscheinen liessen. Es kam anders.»

 

Artgerecht ist nur die Freiheit ist für CHF 26.90 erhältlich.

 

5. Ist der Mensch den Tieren überlegen?

Peter Singers Buch Die Befreiung der Tiere ist ein Klassiker der Tierrechtsliteratur und bietet auch heute noch eine gute philosophische Grundlage für den Umgang mit Tieren. Singer beschreibt verschiedene Tierhaltungsformen und führt den Begriff des Speziesismus ein – die Anschauung, nach welcher der Mensch Tiere ausbeuten darf, weil sie einer anderen Spezies angehören

«Die Frage ist nicht: können sie verständig denken? Oder können sie sprechen? Sondern: können sie leiden?»

 

Die Befreiung der Tiere ist für CHF 27.90 erhältlich.

 

6. Tierethik kurz und verständlich erklärt 

Ist es legitim, Tiere für unsere Zwecke zu nutzen? Sie gefangen zu halten, zu töten oder Experimente mit ihnen anzustellen? Friederike Schmitz hat in ihrem Buch Tierethik erstmals Übersetzungen von klassischen englischsprachigen Texten aus der Tierethik gesammelt. Je nach zugrunde liegender Moraltheorie werden verschiedene Argumente vorgebracht, mit denen unsere Umgangsweise mit Tieren gerechtfertigt oder – in den meisten Fällen – scharf kritisiert wird. 

«Nicht um eine Verbesserung der Tierhaltung geht es, es geht um die Beendigung der Tierhaltung.» – Friederike Schmitz.

 

Tierethik ist für CHF 10 erhältlich.

 

7. Tierrechte aus politischer Sicht 

Will Kymlicka ist ein bekannter politischer Philosoph, seine Ehefrau Sue Donaldson Autorin veganer Kochbücher. Ihr gemeinsam verfasstes Buch Zoopolis hat die Debatte in der Tierethikszene stark beeinflusst. Die beiden diskutieren unter Einbezug vieler Beispiele unter anderem folgende Fragen: Sollten wir domestizierten Tieren Bürgerrechte geben? Sollten wir Wildtiergebiete als souveräne Staaten betrachten? Und sind Tiere selbst politische Akteure, wenn sie beispielsweise ein Gebiet besetzen? 

«Tiere waren schon immer in unserer Nähe. Wir haben nur gelernt, sie zu ignorieren.»

 

Zoopolis ist für CHF 35 erhältlich.

 

8. Haben Tiere ein Recht auf Leben? 

Einführung in die Tierethik von Philipp Bode widmet sich den grundlegenden Fragen der Tier-Mensch-Beziehung: Sind Mensch und Tier zum Beispiel moralisch gleich oder gibt es begründete Hierarchien? Bode entfaltet verschiedene Tierethiken und ordnet sie ein, so dass dieses Buch zugleich eine Einführung in ethisches Argumentieren bietet. Damit wird ein tieferes Bewusstsein über die Beziehung zu Tieren angestrebt. 

«Aus tierethischer Sicht gab es einmal eine Zeit, in der die Mensch-Tier-Beziehung relativ einfach organisiert war. Dort herrschte, zumindest in westlichen Traditionen, lange die Überzeugung vor, es gäbe eine klare Grenze zwischen den Menschen (also uns) und den Tieren (den anderen).»

 

«Aus tierethischer Sicht gab es einmal eine Zeit, in der die Mensch-Tier-Beziehung relativ einfach organisiert war. Dort herrschte, zumindest in westlichen Traditionen, lange die Überzeugung vor, es gäbe eine klare Grenze zwischen den Menschen (also uns) und den Tieren (den anderen).»

 

Einführung in die Tierethik  ist für CHF 26.80 erhältlich.

 

9. Unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren 

Herwig Grimm und Markus Wild sind beides Philosophen. In ihrem Buch Tierethik zur Einführung führen sie die Leser*innen an tierethische Fragestellungen heran und bieten einen Überblick über die wichtigsten Positionen. Dabei diskutieren sie auch drängende Fragen in praktischen Anwendungsbereichen wie die Nutztierhaltung, Tierparks und Tierexperimente. 

 

«Zwischen Menschen und Tieren besteht seit jeher eine enge und spannungsreiche Beziehung. Doch erst seit gut vierzig Jahren wird unter dem Begriff der Tierethik unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren intensiv verhandelt.»

 

Tierethik zur Einführung ist für CHF 21.90 erhältlich.

 

10. Der moralische Status von Tieren in der Gesellschaft 

Handbuch Tierethik von Johann Ach und Dagmar Borchers ist eigentlich ein Nachschlagewerk, bietet damit jedoch einen Überblick über die Geschichte der Tierethik, den moralischen Status von Tieren innerhalb verschiedener Moraltheorien und diskutiert verschiedene Themenbereiche wie die Jagd, Tierversuche und Labor-Fleisch. 

 

«Beinahe alle Ansätze in der Ethik stimmen heute darin überein, dass der Mensch moralische Verpflichtungen gegenüber empfindungsfähigen oder schmerzempfindungsfähigen Tieren hat.»

 

Handbuch Tierethik ist für CHF 95.89 erhältlich.

 

Weitere Empfehlungen: 

Diese beiden Bücher sind bisher leider nur auf Englisch erschienen. Trotzdem möchten wir sie euch nicht vorenthalten. Auch dazu findet ihr Blogbeiträge: 

 

Welche Bücher zu veganen Themen könnt ihr empfehlen? Wir sind gespannt auf eure Kommentare und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! 

 

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