Auf diesen 10 Lebenhöfen finden gerettete Tiere ein Zuhause

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  1. Zu unserer legendären, jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
  3. Du bekommst zur Begrüssung unser begehrtes Vegan-Welcome-Päckli. 

The time is now, sei dabei!

Wusstest du, dass es in der Schweiz so viele coole Lebenshöfe gibt? Hier wird sogenannten Nutztieren ein neues Leben geschenkt: Ein Leben, in dem sie keinen Nutzen erbringen müssen, sondern einfach Tier sein dürfen, und ihnen der Respekt entgegengebracht wird, den sie verdienen. 

 

1. Hof Narr, Hinteregg ZH

Mit Herz, Hand und Verstand führen Sarah Heiligtag und ihr Mann seit 2013 den Hof Narr in Hinteregg. Mit ihrem leidenschaftlichen Engagement haben sie bis heute über 80 Tierpersönlichkeiten gerettet, alle mit einer eigenen, oft sehr bewegenden Geschichte. 2015 sind sie zudem in den bio-veganen Gemüseanbau eingestiegen. Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung für das Thema Thierethik liegt ihnen besonders am Herzen. Mittlerweile unterstützen die Heiligtags auch andere interessierte Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung zu einer gewaltfreien Landwirtschaft.

@hof_narr_in

Güetlistrasse 45
8132 Hinteregg
www.hof-narr.ch 

 

2. Hof-Lebensparadies, Wald ZH

Im Jahr 2017 entschied der damalige Milchbauer Toni, nachdem er vier Rinder zum Schlachttransport abgegeben hatte, dass er in Zukunft keine Tiere mehr in den Tod schicken oder sie auf irgendeine Art «nutzen» möchte. Mit Unterstützung des Vereins Hof Narr arbeiteten er und seine Familie zwei Jahre lang an der Verwirklichung ihres Traumes: dem Hof zuKUHnft. Daraus ist jetzt das Hof-Lebensparadies geworden, das über 40 Kühen und Ochsen ein Zuhause bietet. Es soll ein Paradies sein für alle Lebewesen, die dort wohnen. Ein Ort, an dem Tiere, Menschen und die Natur mit Liebe und Respekt behandelt werden. 

Bild: Hof-Lebensparadies/Miriam Künzli

@hof_lebensparadies

Hüeblistrasse 99
8636 Wald ZH
hof-lebensparadies.ch 

 

3. Tierlignadenhof, Kaisten AG

Schon seit 1997 bietet der Tierlignadenhof einen geschützten Lebensraum für Tiere, in dem sie in Frieden alt werden können. Die Tierfamilie zählt im Moment 150 Mitglieder und besteht unter anderem aus Katzen, Hunden, Pferden, Eseln, Hühnern, Enten, Fischen und Füchsen. Die beiden Schwestern Stefanie und Janina Sutter möchten mit ihrem Lebenshof mit gutem Vorbild vorangehen und bieten Interessierten an Besuchstagen die Möglichkeit, das harmonische Zusammenleben zwischen Tieren und Menschen selbst zu erleben.

Bild: Tierlignadenhof

@tierlignadenhof_kaisten

Leimgrund 4
5082 Kaisten

www.tierlignadenhof.ch 

 

4. Vaikuntha Farm, Hunzenschwil AG

Das Wort «Vaikuntha» stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie «ohne Angst». Und genau darum geht es Franziska und Daniel Schmid: Sie bieten ehemaligen Nutztieren einen Lebensraum, in dem sie keine Angst vor dem Schlachthof haben müssen. Zu Beginn beherbergten die beiden ausschliesslich Schafe, heute sind es unter anderem auch Kühe, Pferde, Ziegen, Hühner sowie Alpakas. Zudem führt das Paar eine eigene Gärtnerei mit Bio-Gemüse.

Lottenweg 17
5502 Hunzenschwil

www.vaikuntha.ch 

 

5. Lebenshof Tiermensch, Hüntwangen ZH

Ann Bachmann und ihr Mann Markus Zaugg führen gemeinsam den Lebenshof Tiermensch.  Sie wünschen sich, dass jedes Tier ein Recht auf Leben erhält und dass alle Tiere mit Respekt behandelt werden. Das wird auch den Schulklassen vermittelt, die regelmässig zu Besuch sind. So ist dem Hof nicht nur die Begegnung mit Tieren sondern auch mit Menschen wichtig: Beim Yoga, einem ausgiebigen Brunch oder einer Hofführung haben alle die Möglichkeit, die friedliche Atmosphäre auf dem Hof zu erleben.

Bild: Lebenshof Tiermensch

@lebenshoftiermensch

Bahnhofstrasse 73
8194 Hüntwangen
www.treffpunkttiermensch.ch 

 

6. Lebenshof im Ring, Kleinlützel SO

Schwein Susi, Maultier Polly oder Huhn Schneewittchen sind auf dem Lebenshof im Ring zuhause. 2010 sind die Schwestern Annette und Martina Blattner mit einer Handvoll Tieren, vor allem Hunden und Katzen, auf den Hof in Kleinlützel an der Grenze zu Frankreich gezogen. Heute findet man auf dem Hof unter den über 100 Tieren auch Landschildkröten oder Pfauen. Eine unserer Gastblogger*innen hat drei Wochen auf dem Hof gearbeitet – was sie in dieser Zeit erlebt hat, kannst du in ihrem Bericht lesen.

Ring 105
4245 Kleinlützel
www.hof-ring.ch

 

7. Hof Regaboga, Neukirch-Egnach TG

Auf dem Hof Regaboga gibt Monika Aliesch seit über 16 Jahren verstossenen Tieren ein neues Daheim. Vielfältig wie die Farben des Regenbogens tummelt sich auf dem Gelände eine bunte Mischung an Tieren. Als ihre Pacht der Pferdeweide nicht mehr verlängert wurde, musste sie für ihre geliebten Huftiere ein neues Zuhause finden. Nun betreibt sie neben ihrem Hof in der Schweiz auch noch eine Pferdepension im Südschwarzwald und nimmt dafür regelmässig die 90 Minuten Fahrt zwischen den beiden Standorten auf sich. Das Wohl der Tiere steht für sie immer an erster Stelle. 

Bild: Hof Regaboga

Hagenbuchen 8
9315 Neukirch-Egnach
www.hof-regaboga.ch 

 

8. Gnadenhof Luna, Schwendi im Weisstannental SG

Der Unterschied zwischen einem Tierheim und einem Lebenshof ist, dass Tiere in einem Tierheim aufgenommen und weitervermittelt werden, während der Lebenshof als letzte Station gilt. Die Tiere, die den Weg zu einem Lebenshof finden, haben meist eine lange Odyssee hinter sich. Daher möchte der Hof Luna genau diesen Tieren eine Ruhe-Oase bieten. Ein ruhiges Plätzchen suchte damals wohl auch eine ausgebüxte Kuh namens «Luna». Die Namensgeberin des Hofes stand eines Tages plötzlich auf der Weide des Lebenshofes. Seit diesem Moment ist sie fester Bestandteil der Hoffamilie.

Bild: Gnadenhof Luna

@stiftung_gnadenhof_luna

Weisstannerstrasse 148
7325 Schwendi im Weisstannental

www.stiftung-gnadenhof-luna.ch 

 

9. Lebenshof Tante Martha, Romont BE

Irina und Darko Hauswirth zogen 2013 mit ein paar geretteten Tieren auf eine ehemalige Hirschfarm bei Biel. Dabei blieb es jedoch nicht und so wohnen heute rund 200 Tiere auf dem Lebenshof Tante Martha. Der Name stammt von Irinas Grosstante und steht sinnbildlich für einen familiären und bedingungslosen Zusammenhalt. Und genau diese Werte leben sie heute mit ihren anvertrauten Tieren. Neben ihren eigenen Tieren setzen sie sich auch für randständige und suchtkranken Menschen auf der Gasse ein. Diese unterstützen sie mit Futter- und Materialspenden sowie tiermedizinischer Hilfestellung. 

Bild: Tante Martha

@_lebenshof.tante.martha_

Chemin du Pierrat 9
2538 Romont/BE

www.tante-martha.ch 

 

10. Villa Kuhnterbunt, Läufelfingen BE

Das Schlüsselerlebnis für die Gründung der Villa Kuhnterbunt war eine Hofauflösung, bei der ein gesamter Tierbestand in den Schlachthof gelangen sollte. Initiantin Bea Gutzwiler sah den Aufruf dazu: «Das Bild einer Jersey-Kuh – wie sie dastand, abgemagert und an einer Kette angebunden, hat sich mir besonders eingebrannt.» Gutzwiler kaufte kurzerhand eine alte Kuh namens Odyssee. Um sie in der Nähe zu haben, gründete sie daraufhin zusammen mit einem Landwirt, der die Produktionsbedingungen leid war, auf seinem Hof die Villa Kuhnterbunt. Die dort lebenden Tiere, vorwiegend Kühe und Rinder, sollen «stellvertretend für ihre Artgenossen in der Lebensmittelproduktion ein Gesicht bekommen».

Bild:Villa Kuhnterbunt

@villa_kuhnterbunt

Hof Homberg
4448 Läufelfingen

www.villakuhnterbunt.ch 

 

Die meisten Lebenshöfe finanzieren sich über den Gemüseanbau und/oder Spenden. Sie bieten regelmässig Veranstaltungen, Kurse oder Besuchstage an. Auf Anfrage sind oft auch private Besuche oder Führungen möglich. Ein Besuch auf einem Lebenshof ist zugleich auch eine Botschaft: ein «Ja» zu einem respektvollen Zusammenleben von Menschen und Tieren. Denn jedes Wesen hat es verdient, ein glückliches und friedliches Leben zu führen. Welcher ist dein Lieblingshof? Schreibe es in die Kommentare!

 

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