juli, 2018

27jul19:0021:30Jake Conroy im Gespräch

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Event Details

Zwei aktive Menschen treffen sich, sie diskutieren und stellen einander Fragen. Beide haben sich lange Zeit mit der Notwendigkeit des Wandels auseinander gesetzt. Mit einem Tatendrang der der Sorge um unsere Kinder, um unsere Mitmenschen, um unsere Mitbewohnerinnen jeglicher Art, ja um unsere Lebensgrundlagen entspringt.
Beide sind sich einig, dass im Handeln FÜR den Wandel die Kraft liegt. Nicht im Nörgeln, Jammern, passiven Entsetzen über etwas. Die heutigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit sind zu drängend und zu dringend als dass wir das Recht hätten einfach tatenlos zu zusehen und zu theoretisieren.

Und doch werden wir diesen Abend einem Vortragsgespräch widmen, zumindest für 90 Minuten. Denn Jake und Sarah werden einander die essentiellen Fragen im Zusammenhang mit ihrem täglichen Wirkenund dieses somit auf den Prüfstand stellen. Das Ziel ist, dass dem Publikum danach klarer ist, wo heute jede*r Einzelne ansetzen kann, um die Befreiung von Mensch und Tier herbei zu führen und/oder das offene Fragen angeschaut werden können.

Jake Conroy, erfolgreicher Tierrechtsaktivist, vertritt die Position dass der Fokus innerhalb der sozialen Bewegung der Tierrechtsidee sich mehr auf den Druck auf Firmen und Industrien verlagern sollte, anstatt nur auf individuelle Lebensstile. Vor dem Hintergrund vergangener Umwelt-, Menschenrechts- und Tierrechtskampagnen können wir erkennen, wo und wie ein Wandel in der realen Welt möglich ist.

Sarah Heiligtag, philosophische Landwirtin und Mitweltaktivistin, ist der Meinung das längerfristige Veränderungen und friedliche Verwurzelungen nur über den Einbezug der Landwirte möglich ist. Denn während alle über den zwingend notwendigen Wandel und konkrete Missstände reden, wird leicht vergessen, dass unsere Nahrung auch weiterhin von der Landwirtschaft produziert werden wird und soll. Dass es also von zentraler Bedeutung ist, wenn die bäuerlichen Nahrungsproduzent*innen die Chance und den Gewinn einer Landwirtschaft ohne Tierausbeutung erkennen können. Dazu wichtig sind die heutigen Pioniere und Modellhöfe, die sich mit dem Thema eingehend beschäftigt haben und der Austausch aller Akteur*innen.

Das Gespräch wird eine gute Stunde dauern, dann besteht Raum für Fragen. Die Gesprächssprache ist Englisch, jedoch mit der Möglichkeit zur Übersetzung. Bitte vermerkt doch in der Anmeldung, wenn ihr eine Übersetzung wünscht, oder euch zu unsicher im Englischen fühlt. Euer Besuch soll nicht daran scheitern...

Time

(Freitag) 19:00 - 21:30

Location

Hof Narr

Güetlistrasse 45, 8132 Egg

Organizer

Hof Narr Güetlistrasse 45, 8132 Hinteregg

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