KÜKEN SIND KEIN ABFALLPRODUKT

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 2 Millionen männliche Küken getötet – nicht, um sie zu essen, sondern weil sie in der Eierindustrie als Abfall, als unerwünschtes Nebenprodukt anfallen. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser unethischen Praxis. Mach mit und unterstütze uns mit deiner Unterschrift!

VON DER GEBURT IN DIE TONNE – IN EINEM TAG

In der Hühnerindustrie gibt es zwei verschiedene Arten von Hühnern: Bei einer Zuchtlinie werden weibliche und männliche Küken für den Verzehr des Fleisches aufgezogen und dann gibt es die „Legelinie“. Letztere werden so gezüchtet, dass die Hennen möglichst viele Eier legen. Da sie viel zu wenig Fleisch ansetzen, lohnt sich wirtschaftlich gesehen ihre Aufzucht zum Fleischverzehr nicht. Versuche eines sogenannten „Zweinutzungshuhns“ haben sich nicht durchgesetzt.

Für den hohen Eierkonsum in der Schweiz (2016: 126 Eier pro Person/Jahr) müssen laufend neue Hennen aufgezogen werden, um den Bedarf decken zu können. Die Leistung einer solchen Legehenne lässt nach etwa einem Jahr nach, so dass sie nach einem Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung geschlachtet wird.

Unmittelbar nach dem Schlüpfen werden die Küken auf dem Laufband von Menschen auf ihr Geschlecht untersucht. Rund 50 Prozent der ausgebrüteten Küken, die für die Legezucht gedacht sind, sind männlich. Da diese keine Eier legen und sich auch für den Fleischkonsum nicht eignen, werden sie in einem grossen Bottich gesammelt, mit Kohlendioxid (CO2) vergast (in EU Ländern auch geschreddert) und anschliessend weggeworfen. Um CO2 zu sparen, wird oft relativ wenig davon verwendet, wodurch die Küken eines langsamen, aber umso qualvolleren Todes sterben. Entgegen vieler Annahmen ist dieses Vorgehen auch in Biobetrieben ganz normal. So sterben pro Jahr über zwei Millionen frisch geschlüpfte Küken noch am gleichen Tag, weil sie für die Eierindustrie nutzlos sind.

Küken sind kein Abfallprodukt

Küken sind kein Abfallprodukt

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 2 Millionen männliche Küken getötet – nicht, um sie zu essen, sondern weil sie in der Eierindustrie als Abfall, als unerwünschtes Nebenprodukt anfallen. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser unethischen Praxis. Mach mit und unterstütze uns mit deiner Unterschrift!

In der Hühnerindustrie gibt es zwei verschiedene Arten von Hühnern: Bei einer Zuchtlinie werden weibliche und männliche Küken für den Verzehr des Fleisches aufgezogen und dann gibt es die „Legelinie“. Letztere werden so gezüchtet, dass die Hennen möglichst viele Eier legen. Da sie viel zu wenig Fleisch ansetzen, lohnt sich wirtschaftlich gesehen ihre Aufzucht zum Fleischverzehr nicht. Versuche eines sogenannten „Zweinutzungshuhns“ haben sich nicht durchgesetzt.

Für den hohen Eierkonsum in der Schweiz (2016: 126 Eier pro Person/Jahr) müssen laufend neue Hennen aufgezogen werden, um den Bedarf decken zu können. Die Leistung einer solchen Legehenne lässt nach etwa einem Jahr nach, so dass sie nach einem Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung geschlachtet wird.

Von der Geburt in die Tonne – in einem Tag

Unmittelbar nach dem Schlüpfen werden die Küken auf dem Laufband von Menschen auf ihr Geschlecht untersucht. Rund 50 Prozent der ausgebrüteten Küken, die für die Legezucht gedacht sind, sind männlich. Da diese keine Eier legen und sich auch für den Fleischkonsum nicht eignen, werden sie in einem grossen Bottich gesammelt, mit Kohlendioxid (CO2) vergast (in EU Ländern auch geschreddert) und anschliessend weggeworfen. Um CO2 zu sparen, wird oft relativ wenig davon verwendet, wodurch die Küken eines langsamen, aber umso qualvolleren Todes sterben. Entgegen vieler Annahmen ist dieses Vorgehen auch in Biobetrieben ganz normal. So sterben pro Jahr über zwei Millionen frisch geschlüpfte Küken noch am gleichen Tag, weil sie für die Eierindustrie nutzlos sind.

Alternativen

Es braucht keine Eier in unserer Ernährung. Wir wissen jedoch, dass sich diese Gewohnheit für viele nicht von heute auf morgen ändern lässt. Inzwischen gibt es deshalb Projekte, die alternative Möglichkeiten zu dem Kükenvergasen bieten. So soll eine von Veterinärmediziner*Innen der Universität Leipzig entwickelte Methode der Kükentötung ein Ende bereiten können. Mithilfe einer Geschlechterbestimmung am Tag an dem das Ei gelegt wurde, können als weiblich erkannte Eier zum Ausbrüten zurück in den Brutschrank gegeben werden, die männlichen werden nicht weiter bebrütet.

Das Ende einer unethischen Praxis

Das Töten frisch geschlüpfter Küken im grossen Stil hat Ausmasse angenommen, die dem in der Schweizer Rechtsordnung verankerten Prinzip der Achtung der Tierwürde offensichtlich widersprechen. Tieren, die als Abfallprodukte geboren und deshalb umgehend getötet werden, wird die auf Verfassungs- und Gesetzesstufe garantierte Anerkennung ihres Eigenwerts verweigert. Die offensichtliche Missachtung der Tierwürde wird damit entgegen den Grundsätzen der Tierschutzgesetzgebung toleriert.

Deshalb fordern wir: Das absurde Töten von frisch geschlüpften Küken muss aufhören.

Unterzeichne jetzt die Petition, wenn auch du dieser ethisch fragwürdigen Praxis ein Ende setzen willst.

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ALTERNATIVEN

Es braucht keine Eier in unserer Ernährung. Wir wissen jedoch, dass sich diese Gewohnheit für viele nicht von heute auf morgen ändern lässt. Inzwischen gibt es deshalb Projekte, die alternative Möglichkeiten zu dem Kükenvergasen bieten. So soll eine von Veterinärmediziner*Innen der Universität Leipzig entwickelte Methode der Kükentötung ein Ende bereiten können. Mithilfe einer Geschlechterbestimmung am Tag an dem das Ei gelegt wurde, können als weiblich erkannte Eier zum Ausbrüten zurück in den Brutschrank gegeben werden, die männlichen werden nicht weiter bebrütet.

DAS ENDE EINER UNETHISCHEN PRAXIS

Das Töten frisch geschlüpfter Küken im grossen Stil hat Ausmasse angenommen, die dem in der Schweizer Rechtsordnung verankerten Prinzip der Achtung der Tierwürde offensichtlich widersprechen. Tieren, die als Abfallprodukte geboren und deshalb umgehend getötet werden, wird die auf Verfassungs- und Gesetzesstufe garantierte Anerkennung ihres Eigenwerts verweigert. Die offensichtliche Missachtung der Tierwürde wird damit entgegen den Grundsätzen der Tierschutzgesetzgebung toleriert.
Deshalb fordern wir: Das absurde Töten von frisch geschlüpften Küken muss aufhören.

Unterzeichne jetzt die Petition, wenn auch du dieser ethisch fragwürdigen Praxis ein Ende setzen willst.

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