Aktionen am “Tag der Milch” (Bern, Basel und Zürich)

Standaktionen und No-Moo Bars am Swissmilk ‘Tag der Milch’ vom 28. April 2012 von TIF und VGS

In jedem Glas Milch steckt ein totes Kalb – Mary ist eines davon.

Am Samstag 28. April werden in Bern, Basel und Zürich zeitgleich zu den Veranstaltungen von Swissmilk “Tag der Milch” AktivistInnen mit Kuhmasken Flyer vereilen und an Milchbars Alternativen zu Kuhmilch anbieten. Die Vegane Gesellschaft Schweiz und tier-im-fokus.ch (TIF) machen die Bevölkerung auf die negativen Auswirkungen des Milchkonsums auf Tiere, Umwelt und Gesundheit aufmerksam. Es werden milchfreie Shakes angeboten, um zu zeigen, dass es nicht nötig ist, Kälber für Milch zu töten, da es leckere und gesunde Alternativen gibt.

Die Vegane Gesellschaft Schweiz und tier-im-fokus.ch (TIF) zeigen am Samstag 28.4 der Bevölkerung in den Städten Bern, Basel und Zürich, wie lecker Drinks ohne Milch schmecken und was die Kehrseiten der Milch als Nahrungsmittel sind. Laut Raphael Neuburger, Präsident der VGS, zeigt die Aktion “Bloody Mary? In jedem Glas Milch steckt ein totes Kalb. Mary ist eines davon” auf eine mutige und humorvolle Weise, warum die Propaganda der Milchindustrie in Frage gestellt werden muss. So müssen für die Milch Kälber und Kühe leiden und sterben. Ressourcen werden durch die Verfütterung von Kraftfutter und die Haltung von Rindern verschwendet. Die pflanzlichen Milch-Varianten aus Soja, Hafer oder Reis bieten auch eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Gesundheit und können an den verschiedenen Standorten der Aktion degustiert werden.

Jedes Jahr feiert die Schweizer Milch-Industrie den “Tag der Milch”. Dazu wird von Jungzüchtern an etlichen Standaktionen Kuhmilch ausgeschenkt und Kälber werden zum Streicheln ausgestellt. “Dabei werden gerade die Kälber dem Milchkonsum geopfert”, so Gabrielle Christen, Präsidentin von TIF. Denn ohne Kälber keine Milch. Milchkühe gebären jedes Jahr ein Kalb, welches ihnen kurz nach der Geburt entrissen wird. Die Milch nimmt sich der Mensch. Das Kalb wird getötet und zu Fleisch verarbeitet. 300’000 Kälber sind es pro Jahr in der Schweiz. Die Mutterkuh, egal ob aus Bio oder konventioneller Haltung, kommt nach nur drei bis fünf Schwangerschaften zum Schlachter, da ihre Milchleistung nachlässt. Sie könnte über 20 Jahre alt werden.

An den No-Moo Bars werden AktivistInnen mit Kuhmasken Flyer verteilen und zur Degustation von schmackhaften, milchfreien Shakes einladen. Es gibt heute genu?gend Lebensmittel, die wie Milchprodukte verwendet werden können, fu?r die aber keine Rinder sterben mu?ssen. Zum Beispiel Sojamilch, Haferrahm, pflanzlichen Käse und Sojajoghurt beim Grossverteiler oder im Reformhaus.

In mehreren Schweizer Städten gibt es am 28. April 2012 von 11:00 bis 16:00 Uhr Pflanzen-Drinks zum Probieren. Komm auf einen Schluck vorbei! Für die Presse stehen Ansprechpersonen an den verschiedenen Standorten zur Verfügung (siehe Pressemitteilung).

  • Zürich am Stauffacher von 11:00 – 15:00
  • Basel am Claraplatz von 11:00 – 15:00
  • Bern am Käfigturm von 11:00 – 15:00

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