Vegan in New York City

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New York City umfasst die fünf Stadtbezirke Manhattan, The Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Stadt hat einiges zu bieten an Sehenswürdigkeiten. Genau genommen ist die Stadt selbst die grösste Sehenswürdigkeit. Kaum angekommen, befindet man sich auch schon im der pulsierenden Dynamik der Millionenmetropole. Ruhige Plätzchen finden sich zum Glück immer wieder in Parkanlagen, wo die Zutraulichkeit der zahlreichen Eichhörnchen überrascht. Die bekannteste Parkanlage ist der unglaublich riesige Central Park.

Die Happycow-Übersicht von Manhattan
Die Happycow-Übersicht von Manhattan

Auch essenstechnisch hat NYC einiges zu bieten. Vor allem das wirtschaftliche Zentrum von NYC, der südliche Teil Manhattans, ist ein wahres Paradies für VeganerInnen. Alleine in Manhattan finden sich über 60 komplett vegane Restaurants und Imbissbuden.

Es gilt also, die wahren Perlen herauszupicken. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Die Qualität ist fast durchgehend hoch. Einen ersten Einblick kann einem Happycow oder SuperVegan geben. Dort finden sich nebst Infos zu Lage und Öffnungszeiten auch Bewertungen, welche einen ersten Hinweis auf Qualität und Service geben können. Eine Möglichkeit kann zum Beispiel sein, anhand der Karte die näheren Restaurants zu durchsuchen. Wobei auch etwas weiter entfernte Lokalitäten dank der New York Subway schnell erreicht sind.

Für BesucherInnen dieser grossen Stadt empfiehlt es sich auch, das Buch “The Vegan Guide to New York City” zu kaufen. Dort finden sich Infos zu den Restaurants und Imbissbuden sowie Rezensionen und Bestenlisten.

Das beste Sushi der Welt im “Beyond Sushi”

Einige Informationen macht man dann am besten vor Ort ausfindig. So gibt es Dinge, die man auf Websiten oder Büchern nicht erfährt. So hat zum Beispiel The Juice Press, eine vegane Kette, die Super-Smoothies und Rawfood verkauft, relativ viele Standorte, welche nicht alle im Buch oder bei Happycow (wo die Kette nur als vegetarisch gekennzeichnet ist) zu finden sind. Ebenfalls sei “The Squeeze” genannt, eine mobile, pinkfarbene Imbissbude, welche leckerste Pflanzenmilchsorten und ein wenig Rawfood anbietet. Solche Imbiss-Vans findet man in NYC an jeder Ecke. The Squeeze liefert im Gegensatz zu vielen anderen mobilen Imbissen relativ weit, was sich an einem regnerischen Tag, an dem man am Abend nicht mehr aus dem Hotel raus möchte, als sehr hilfreich erweisen kann. Die restlichen Restaurants und Imbissbuden liefern sonst meist nur im Umfeld von 5 bis 15 Blocks.

Schokokuchen im Candle Cafe

Ein Highlight des veganen NYC ist zweifelsohne das Peacefood Cafe, mit einem Ableger in Up- und Downtown Manhattan. Besonders lecker fanden wir hier den Green Smoothie, die Salate und das grosse Backwaren- und Dessertangebot. Wie in den meisten veganen Restaurants kommen auch hier rawfood-LiebhaberInnen auf ihre Kosten. Mit der Zeit stellt man fest, dass alle veganen Restaurants ein ähnliches Angebot führen. So findet man praktisch überall Smoothies, Caesar oder Tempeh Salads, Wraps, Burgers und Sandwiches. Was einem schnell auffällt, ist die breite Akzeptanz veganer Lokalitäten. Wenn man z.B. in’s Terri im geschäftigen Financial District eintritt, kommt man sich vor wie in einem hundsgewöhnlichen Fastfood Lokal: lange Schlangen vor der Theke, wenig Platz und lärmig. Im ersten Moment nervt einen das vielleicht und man vergisst, dass es sich hier tatsächlich um ein florierendes veganes Schnellrestaurant handelt.

Lecker Food im Champs

Sobald man sich dessen bewusst wird, denkt man erfreut: hier ist Veganismus völlig normal und massentauglich. Dies liegt sicher auch zu einem grossen Teil daran, dass sich vegane Lokale in NYC jung, modern und marketingtechnisch ausgeklügelt und eine breite Masse ansprechend präsentieren. Politische oder ideologische Botschaften findet man in den hiesigen veganen Restaurants selten und wenn, dann wird es nicht an die grosse Glocke gehängt. Im Vordergrund steht hier gesundes, leckeres Essen.

Wer dann doch noch den typischen US-amerikanischen Junk-Food in veganer Version möchte, dem sei das Champs in Brooklyn empfohlen. Ganz in der Nähe finden sich noch weitere ähnliche Restaurants. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch in Brooklyn, im Gegensatz zu Manhattan ist es hier schon fast ruhig und ländlich.

So oder so: Wer NYC besucht, sollte am besten ein wenig Zeit mitnehmen. Denn nebst den über 150 Einträgen bei Happycow gilt es auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

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