Duo infernale – Höllisch gute Snacks aus nur zwei Zutaten

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Hättet ihr zwar Lust auf eine anspruchsvolle Zwischenmahlzeit, aber der bereits knurrende Magen spricht sich eindeutig gegen eine langwierige Zubereitung aus? Zum guten Glück lässt sich mit der richtigen Kombination von nur zwei Zutaten dennoch maximaler Genuss herausholen. Caro von Extraveganzen stellt euch hier ihre Snackfavoriten vor.

 

Zwei zum Zmorge

Brot + Zartbitterschokolade: Wer braucht schon industriell hergestellte Schoggibrötli, wenn man den gleichen Genuss so einfach und dann auch noch günstiger haben kann?

Chiasamen + Kokosmilch: Auf 100ml Milch braucht es 10-15 g Chia-Samen. Natürlich könnt ihr stattdessen auch andere Pflanzenmilch verwenden und diese gut mit den Samen vermischen. In wenigen Stunden ist die Mischung zu einem leckeren und gesunden Pudding eingedickt.

 

Der Klassiker «Brot mit Schoggi» darf die Liste anführen.

 

Banane + Brot: «Mach ein bisschen dalli, Mann, denn mir knurrt der Magen» – Zum Glück ist diese ebenso einfache wie fantastische Kombo aus Bananenscheiben auf eurem Lieblingsbrot im Handumdrehen zubereitet, während wir voller Vorfreude den Bananenbrot-Song vor uns hin summen.

 

Sagenhaft gute Snacks

Apfelschnitze + Baumnüsse: Natürlich könnt ihr auch andere Nüsse verwenden, aber ich finde diese Kombination sensationell. Der Apfel versorgt euch mit dem Vitaminkick und die Baumnüsse sorgen für langanhaltende Sättigung.

Feigen + Haselnüsse: Ein ganz besonderer Genuss sind frische Feigenviertel zusammen mit Haselnüssen. Wenn nicht gerade Feigensaison ist (etwa Juli bis September), sind getrocknete Feigen natürlich auch eine gute Alternative. Funktioniert übrigens auch wunderbar mit Haselnussmus.

Dörrzwetschgen + Pekannüsse:  Ob beim Lernen oder vor dem Workout: Dieser Powermix bereit Kopf und Körper auf Höchstleistungen vor. Natürlich könnt ihr diese oder andere Nüsse auch mit Aprikosenhälften, Weinbeeren, etc. kombinieren. Solche supergesunden Mischungen nennt man ja nicht umsonst auch Studentenfutter.

 

Ob gedörrt oder frisch: Früchte harmonieren wunderbar mit Nüssen und Nussmusen. 

 

Datteln + Räuchertofu: Das ist sozusagen das vegane Pendant zu Feigen im Speckmantel. Egal, ob ihr den Räuchertofu in dünne Scheiben schneidet und die Datteln damit umwickelt, oder ob ihr euch für abwechselnd Tofu-Würfel und Datteln auf einem Zahnstocher entscheidet: Genuss garantiert, ganz besonders, wenn ihr das Ganze noch anbratet.

Datteln + Mandeln/Baumnuss: Dattel vom Stein befreien, Mandel oder Baumnuss rein, geniessen. Wie eine Praline. 

Banane + Sojamilch: Mein Favorit nach einem anstrengenden Kraft- oder Ausdauertraining. Nur eine Minute im Standmixer und schon könnt ihr die leeren Energiespeicher auf genussvolle Weise wieder auftanken.

Banane + geröstete Maiskörner (aus dem Balkanladen): Ihr könnt euch nicht entscheiden, ob ihr etwas Süsses oder Salziges snacken wollt? Dann nehmt doch einfach beides miteinander! Aber Obacht, hier besteht erhöhtes Suchtpotenzial…

 

Alles Banane oder was? 

 

Banane + gesalzene Kürbiskerne: Ich kann es scheinbar nicht oft genug sagen: Süss und salzig – probiert es unbedingt aus! Erdnüsse eignen sich hierfür übrigens auch bestens. 

Banane + Paranüsse: Einen Happen Banane, ein Biss von der Nuss – einfacher könnte es nicht sein, gesund zu snacken und gleichzeitig den Vorrat an Selen aufzufüllen (bereits eine Paranuss pro Tag genügt).

 

Satt ohne viel Chichi

Sellerie + Apfel: Beides grob gehobelt vermischt sich zu einem schmackhaften Salat. Der sogar noch besser würde durch die Zugabe von Baumnüssen, aber sagten wir nicht zwei Zutaten?

Zucchetti + Spaghetti: Egal ob mit dem Sparschäler zu einer Julienne verarbeitet oder in dünne Scheiben geschnitten: Gebratene Zucchetti ist ein idealer und gesunder Begleiter für Teigwaren.

Gschwellti + Avocado: Egal ob ihr diese Mischung kalt esst oder noch warm: Ihr werdet sie nicht weiterreichen wollen wie heisse Kartoffeln.

Süsskartoffeln + Aubergine: Egal ob als gebratene Scheiben oder als einfache Variante eines Baba Ghanoush (arabische Auberginenpaste, meist mit Tahini zubereitet): Diese Kombo sorgt für eine Geschmacksexplosion.

Sesam + Süsskartoffeln: Damit stellt ihr euch im Handumdrehen einen pfiffigen Kartoffelsalat her. Die Sesamnote könnt ihr je nach Belieben durch geröstete Kerne oder durch Sesamöl hineinzaubern.

 

Süsskartoffel mit Auberginenmousse, Avocado mit Kartoffeln und dazu Süsskartoffel mit Sesam

 

Spinat + Kichererbsen: Warum dieses traditionelle spanische Gericht von mitteleuropäischen Speisekarten noch nicht flächendeckend adaptiert wurde, ist mir schleierhaft.

Kichererbsen + Pimentón de la Vera: In der Pfanne geröstete Kichererbsen erhalten durch das geräucherte Paprikapulver die perfekte Würze.

Brokkoli + Mandel: Ob ganze blanchierte Mandeln, Hobel oder Stifte: Die Kombo wird sogar noch aufgewertet, wenn ihr die Nüsse anröstet. 

 

Diabolisch gute Dessert-Duos

Banane + Schoggi: Je nach Gusto entweder kalt oder ihr erwärmt die mit Schokoladenstückchen bestreute Banane kurz in der Mikrowelle. 

Banane + Erdnussbutter: So langsam habt ihr genug von unseren Bananenrezepten? Dieser Klassiker mit dem hübschen Namen «Nicecream» ist das letzte, versprochen. Ihr gebt gefrorene Bananenscheiben in einem Hochleistungsmixer und mischt Erdnussbutter darunter. Et voilà! 

Sojamilch + Trockenfeigen: Im Hochleistungsmixer pürieren und gut einen halben Tag warm stehenlassen. Das ergibt einen superfeinen eingedickten Feigenpudding, ein typisch türkisches Dessert namens Incir Uyutmasi. Das Rezept funktioniert übrigens auch mit getrockneten Datteln, Zwetschgen, Mangoschnitzen oder den günstigeren Rosinen.

Maronipüree + Schattenmorellen: Natürlich könnt ihr die Kirschen aus dem Glas einfach banal unter das Püree mischen. Noch nobler wirkt das ganze natürlich als Vermicelles mit darauf drapierten Kirschen.

 

Was sind eure Favoriten unter den Lebensmittel-Duos? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren!

 

Caro bloggt regelmässig auf extraveganzen.com und gelegentlich auf vegan.ch. Sie verbringt gerne viel Zeit in der Küche und beim Sport. Nach dem Training darf es dann auch gern mal ein einfacher Fünf-Minuten-Küchenzauber sein.  

Kommentare

2 Antworten

    1. Hihi, vielen Dank für die Anmerkung. Ich hatte tatsächlich mit mir gerungen, ob ich diese aufführen soll, da sie ja zumindest in Amerika ein absolutes Must ist. Nachdem sie bei meinem Freund auf der ganzen Linie durchgefallen war, kamen mir dann aber doch Zweifel, ob sie den meisten europäischen Gaumen gefällt. Vielleicht müsste man mal eine Abstimmung machen 😀

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