fbpx

Albanische Pite mit Spinat-Käse-Füllung

Als Mitglied wirst du: 

  1. Zu unserer legendären, jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
  3. Du bekommst zur Begrüssung unser begehrtes Vegan-Welcome-Päckli. 

The time is now, sei dabei!

Traditionelle Gerichte wie dieses Pite werden in Albanien vor allem an Familientreffen gerne aufgetischt. Die Zubereitung kann aufgrund der Familiengrössen gut mehrere Stunden dauern, weshalb die Stimmung in der Küche wichtig ist. Oft läuft Musik dazu, in der es um Liebe geht, und zu der man mitsingen und tanzen kann. Der erste Schritt für dieses Rezept ist deshalb, eine Playlist zu erstellen. Die Empfehlung unseres Volunteers Durim: Musik von Mahmut Ferati und Shyhrete Behluli.

 

anspruchsvoll |    10 Stück |  75 Minuten + 25 Backzeit

 

Füllung:

  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 250 g Spinat frisch
  • 250 g Sojarahm
  • 250 g Greek White Block von Violife
  • 150 g Yolo Cream Nature (Coop)
  • 1 TL Salz 
  • 3 EL Sonnenblumenöl

 

Teig:

  • 600g Weissmehl
  • 1 EL Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • Sonnenblumenöl (zum Bestreichen)

 

Zum Bestreichen:

  • 2 EL Sojajoghurt
  • 2 EL Sojarahm
  • Sesamsamen

 

Füllung:

Spinat waschen, trocknen und grob schneiden. Den dunkelgrünen Teil der Frühlingszwiebeln abschneiden, klein hacken und beiseitelegen. Den weissen Teil der Frühlingszwiebel auch klein hacken.

Sonnenblumenöl in einer grossen Pfanne erhitzen. Den gehackten weissen Teil mit Salz in die Pfanne geben und max. 5 Minuten auf mittlerer stufe anbraten. In der letzten Minute den grünen Teil beifügen und eine Minute mitbraten. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.

Den veganen Käse verbröckeln und mit der Creme, dem Rahm und dem Spinat in die zu den Zwiebeln Pfanne geben. Alles gut umrühren. Nach Belieben mit etwas mehr Salz abschmecken. Die Füllung zur Seite legen.

 

Teig:

In einer grossen Schüssel Mehl und Salz verrühren. In der Mitte eine kleine Einbuchtung formen. Das lauwarme Wasser langsam in die Mitte geben, während man mit der anderen Hand anfängt, von der Mitte aus den Teig zu kneten. Das Ziel ist ein geschmeidiger Teig. (Sollte der Teig zu hart werden, mindestens eine halbe Stunde stehen lassen.)

Teig aus der Schüssel nehmen und auf der mit Mehl belegten Arbeitsfläche für etwa 5 Minuten weiterkneten bis die Konsistenz der eines Pizzateigs entspricht. Teig in 10 Stücke teilen und zu Bällchen kneten. Am besten in dem man den Rand von aussen nach innen knetet.

Arbeitsfläche mit mehr Mehl bestreuen und die Teigbälle in einem Durchmesser von 15 cm ausrollen. Die Oberfläche der einzelnen Teigfladen reichlich mit Sonnenblumenöl bepinseln. 

Die Arbeitsfläche und ein Blech mit Sonnenblumenöl bepinseln. Einen Fladen auf die Arbeitsfläche legen. Mit der Hand den Fladen nach aussen lang ziehen. Immer mehr dehnen, bis er richtig dünn wird, fast durchsichtig. Kleine Risse sind zwar nicht schlimm, aber auch nicht gerade erwünscht.

Die Füllung sachte mit einem Löffel darauf verteilen, dabei den unteren Rand (ca. 5 cm) freilassen. Von oben nach unten einrollen. Die Rolle zu einer Schnecke formen und auf das Blech legen. Mit allen anderen wiederholen.

Sojarahm und Sojajoghurt verrühren und die Pite auf dem Blech damit bestreichen. Mit Sesamsamen bestreuen.

Im auf 220° C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für rund 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit etwas kaltem Wasser besprenkeln. Ju bëftë mire! 

 

Rezept: Durim Shala & Mami, Foto: Durim Shala

 

Dieses Rezept stammt aus unserer Reihe «Veganes aus aller Welt». Hast auch du ein Rezept aus deinem Heimatland, das du gerne mit der Community teilen möchtest? Melde dich bei info@vegan.ch!

Wusstest du, dass sich die Vegane Gesellschaft Schweiz aus Spenden und Mitgliedschaften finanziert? Unterstütze uns noch heute mit einer Mitgliedschaft und hilf uns, den Veganismus in der Schweiz mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und spannenden Projekten zu fördern!

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on linkedin
LinkedIn

Kommentare

2 Antworten

  1. Hallo Susanne 🙂 Meine Mutter meinte das sie früher in Kosovo vielles mit Maismehl gemacht hatten. Auch diese Pite wurde sehr oft mit Maismehl gemacht, da Weizenmehl nicht immer erhältlich war und sie Maismehl selber herstellen konnten. Deswegen denke ich kann man es gut ersetzen. Klar gibt es einen unterschied in der Konsistenz und des Geschmacks, aber soll auch sehr fein sein. Nur kann der Teig nicht ganz so dünn auseinander gezogen werden. So viel ich weiss reisst er schneller. Wünsche vieeel Erfoollg und ju bëftë mirë (en guete ;))!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Abbildung eines Tellers mit Mango-Curry und Dinkel
  • Rezepte ·

Veganes Mango-Curry

Die heissen Tage haben uns erreicht. Die Lust nach deftigem, warmen Essen schwindet, jeden Tag Salat essen ist nicht die Lösung. Unser Mango-Curry passt perfekt in diese…
Weiterlesen
  • Lifestyle ·

5 Wildkräuter

Bärlauch kennen wir alle und haben die meisten von uns bestimmt schon selbst gesammelt. Doch in unseren Wäldern und auf unseren Wiesen wachsen noch viele andere Pflanzen…
Weiterlesen
  • Rezepte ·

Glarner Zigerhöräli

Ziger ist eine Käsespezialität aus dem Glarnerland, die man entweder liebt oder hasst. Ein Zwischendrin gibt es nicht. Als regionales Produkt gab es bis jetzt noch keine…
Weiterlesen
X
X