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Die wärmere Jahreszeit ist zurück und mit ihr zieht es uns wieder an die Sonne. Da ist guter Sonnenschutz unerlässlich. Doch leider sind die wenigsten Sonnencremes vegan – und wo vegan draufsteht, ist nicht überall vegan drin. Gastbloggerin Conny nennt drei Punkte, die es zu beachten gilt.

  

1. Tierversuche

Als wichtigster Leitsatz beim Kauf von Sonnencreme – und grundsätzlich bei Kosmetikprodukten – gilt: Auf zwei Labels achten. Das eine ist die Veganblume, also die Kennzeichnung, das im Produkt selbst nur vegane Inhaltsstoffe vorhanden sind und das Produkt nicht an Tieren getestet worden ist. Es ist ein Hinweis darauf, dass ihr ein veganes Endprodukt in den Händen haltet. 

Tierversuche sind in der Kosmetikbranche nach wie vor verbreitet – zwar sind sie in der Schweiz und in der EU für Kosmetik verboten, doch Hersteller können diese Versuche anderen Labors im Ausland in Auftrag geben. Es kann also gut sein, dass gewisse Unternehmen deklarieren, selber keine Tierversuche durchzuführen, dafür aber externe Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Für UV-Filter gilt nach Beschluss des Bundesrats im Jahr 2016 zudem eine Ausnahme des Verbots, da UV-Strahlen die Gesundheit des Menschen schädigen – damit fällt diese Produktart nicht unter die Sparte Kosmetik. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, achtet deshalb zusätzlich zur Veganblume auf das zweite Label, das Leaping Bunny, welches jene Produkte zertifiziert, die ohne Tierversuche auskommen. Verbreitet ist auch das von PETA kontrollierte Label PETA cruelty-free. Mit diesen beiden Labels seid ihr bei Sonnencreme bereits auf der sicheren Seite.

2. Inhaltsstoffe

Sind keine solchen Labels auf der Packung zu finden, kann das Produkt immer noch vegan sein. Es gibt aber ein paar Fallen, in die ihr tappen könnt. Darunter fällt beispielsweise der Begriff «vegane Formel». Viele Kosmetikprodukte oder auch Sonnencremes nutzen diese Bezeichnung. Das bedeutet, dass zwar die Inhaltsstoffe vegan sind, der «Weg zum Produkt» hingegen nicht zwingend. Dabei können entweder Tierversuche gemeint sein oder dass bei der Herstellung von Inhaltsstoffen nicht-vegane Mittel zum Einsatz kommen, beispielsweise bei der Herstellung von synthetischen Stoffen.  

Umgekehrt ist es bei Naturkosmetik: Obwohl Naturkosmetik-Produkte stets ohne Tierversuche auskommen, bedeutet das nicht automatisch, dass sie vegan sind. Hier liegt die Krux bei den Inhaltsstoffen, denn die können durchaus vom Tier sein, wie beispielsweise Molke, Honig, Lanolin oder Karmin.

 

In diesem sehenswerten vierminütigen Kurzfilm «Save Ralph» begleiten wir ein Häschen, das stolz ist auf seinen Job, u.a. Sonnencreme für Menschen zu testen. 

 

3. Schadet die Sonnencreme den Korallenriffen?

Und weil wir als Veganer*innen nicht nur darauf achten, dass wir tierleidfreie Produkte konsumieren, sondern auch unserer Umwelt Sorge tragen wollen, gibt es noch einen dritten Punkt, den es zu beachten gilt: Gewisse Inhaltsstoffe von Sonnencremes schädigen die Flora und Fauna der Ozeane. Allen voran Korallenriffe sind durch unsere Sonnencremes stark bedroht. Viele naturkosmetische und vegane Sonnencremes haben daher zusätzlich den Hinweis, dass keine für die Umwelt und die Ozeane schädliche Stoffe verwendet wurden, unter anderem auch Mikroplastik. 

Wenn du dann noch eine Creme statt einen Spray benutzt, schadest du der Umwelt noch ein bisschen weniger, denn bei Sprays landet oft ein grosser Teil in der Luft statt auf der Haut. Zudem ist noch nicht bekannt, was die Inhaltsstoffe für Auswirkungen haben, wenn sie in die Atemwege gelangen. 

 

Fazit

Wer auf Nummer sicher gehen will – für die Tiere, die Umwelt und die eigene Haut – der sucht diese drei Hinweise auf der Verpackung: 

  • Vegan-Label
  • Leaping Bunny-Label oder PETA cruelty-free
  • Korallenfreundlich / Ocean-friendly
 

Solltet ihr euch nicht sicher sein, welche Produkte «sicher» sind, könnt ihr euch ganz einfach an den Vegan-Shop eures Vertrauens wenden. Dort findet ihr bestimmt Sonnencremes und natürlich weitere Kosmetikprodukte, mit denen ihr euch mit gutem Gewissen an die Sonne legen könnt. 

Hier findest du eine Auswahl an veganen Sonnencremes: 

 


Conny sammelt leidenschaftlich neuste Erkenntnisse zum veganen Lifestyle und hat es nebenbei zu ihrem Hobby gemacht, ihr Umfeld mit veganen Backwaren zu überschwemmen. Für vegan.ch verfasst Conny regelmässig Blogbeiträge zu unterschiedlichsten Themen der veganen Lebensweise.

 

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