Vegane Lifestyle Brands aus dem Meer

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  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
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Weisst du, aus welchem Material das Oberteil, welches du gerade trägst, besteht und wieso es mit der Meeresverschmutzung durch Plastik und Mikroplastik in Verbindung stehen könnte? Hier erfährst du, was Mikroplastik genau ist und wie du mit einem bewussteren Umgang in Zukunft unsere Weltmeere und die darin lebenden Tiere schützen kannst.

Was ist Mikroplastik überhaupt? 
Synthetische Kunststoffe werden als Mikroplastik bezeichnet. Sie sind kleiner als 5 mm und sind nicht biologisch abbaubar. Zu finden sind die künstlichen Kunststoffe in Textilien. Materialien aus synthetischen Fasern sind zum Beispiel: Acryl, Aramid, Elastan, Polyamid, Polyester oder Polyethylen. Durch das Waschen der synthetischen Kleidung werden die Fasern freigesetzt und gelangen über das Abwasser in die Umwelt und schliesslich ins Meer. Die Fasern sind so klein, dass sie in den Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden können. 
Synthetische Fasern können sich in der Umwelt nicht zersetzen. Alleine durch das Waschen synthetischer Kleidung landen jährlich schätzungsweise eine halbe Million Tonnen Mikroplastik im Ozean. Die Organismen in der Meeresumwelt können bei der hohen Dichte einer Aufnahme von Mikroplastik kaum entkommen. Die Aufnahme der synthetischen Fasern führen bei den Tieren zu inneren Schäden und kann die Ausscheidung verhindern.

Ist Recycelte Mode wirklich nachhaltig?
Die grossen Player in der Modeindustrie haben den Trend schon längst für sich entdeckt. Sie werben mit nachhaltigen und recycelten Materialien. Doch dahinter versteckt sich meist reines Marketing, um die Verkaufszahlen noch stärker anzukurbeln. Der bewusste und ressourcenschonende Aspekt fällt hier völlig weg, da der Konsum weiter gefördert wird und der Umwelt und ihren Bewohnern nicht geholfen wird.

Im konträr gibt es auch Unternehmen, die sich dem Bewussten und Ressourcenschonenden produzieren, von qualitativ hochwertiger, fair hergestellter Kleidung verschreiben haben. Bevor wir dir vier davon vorstellen, hier noch einige Tipps, mit denen du die Weltmeere und die darin lebenden Organismen etwas vor Mikroplastik schützen kannst.

Das kannst du tun, um die Meere vor Mikroplastik Fasern zu schützen; 

  • Reduzierter und bewusster Konsum
  • Kaufe nur wenige Teile, investiere dafür in gute Qualität 
  • Kaufe deine Fashion Pieces und Accessoires in Secondhand Shops
  • Flicke oder bringe kaputte Teile zu Schneider*innen bevor du sie wegwirfst
  • Tausche aussortierte Kleider mit deinen Freund*innen

Vier nachhaltige Labels mit Ursprung aus den Weltmeeren:

Clean Waves

Das Label verarbeitet Plastik, das im Meer schwimmt zu stylischen Sonnenbrillen. Mit dem Kauf einer Sonnenbrille unterstützt du die Säuberung der Meere.

Mimycri

Die beiden Gründerinnen Vera und Nora produzieren gemeinsam mit Geflüchteten Taschen aus alten Schlauchbooten her. Die beiden wollen auf die politische Mittelmeerproblematik hinweisen und aufmerksam machen. Mit ihrer Marke «Mimycri» wollen sie die Perspektive wechseln und Herausforderungen in Chancen umwandeln.

Neumühle

Dem Schweizer Brand liegt die Nachhaltigkeit, Innovation und die Lebensdauer ihrer Produkte am Herzen. Seit 2019 konnte sie durch ihre Verkäufe bereits 658 kg Fischernetze wiederverwerten und möchten so den Umgang mit verantwortungsvollen Ressourcen fördern. Daraus entstehen modische, zeitlose Accessoires und Badeprodukte.

ECOLAF

Ecolaf arbeitet mit dem eigens entwickelten Meryl®-Garn, dieser besteht zu 50 % aus recyceltem Nylon und enthält Wasserstoffbrücken. Durch die Einschliessung der Mikrofasern wird verhindert, dass durch das Waschen der Kleidung das Mikroplastik zurück in den Ozean geht. Für den «Ocean Yarn» sammelt die Ecolaf Stiftung Abfall vom Meeresboden, seit 2015 konnten sie so 1000 Tonnen Abfall einsammeln. Die Kleidung der spanischen Marke ist schlicht, elegant und zeitlos.

Achtest du beim Kauf von neuer Kleidung auf deren Materialien? Hast du Tipps und Tricks oder haben wir dein Lieblings fair Fashion Label nicht aufgezählt? Schreibs uns in die Kommentare 🙂

Quellen:

Bund.net, «Mikroplastik aus Textilien» (21.03.22)

Ecolaf, «Recycelte Mterialien» (21.03.22) 

AOK Gesundheitsmagazin (21.03.22) 

movethedate.ch (21.03.22)

Wusstest du, dass sich die Vegane Gesellschaft Schweiz aus Spenden und Mitgliedschaften finanziert? Unterstütze uns noch heute mit einer Mitgliedschaft und hilf uns, den Veganismus in der Schweiz mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und spannenden Projekten zu fördern!

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