Schweizer Poulet-Alternative neu überall erhältlich

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Nach dem Käse von New Roots und den Burgern von Beyond Meat kommt nun das nächste revolutionäre Produkt in den Grosshandel: Die Chicken-Alternative von Planted gibt es ab heute im Sortiment von Coop zu kaufen. 

Laut eigener Aussage sind sie das einzige Start-up, das in der Schweiz an rein pflanzlichem Fleisch forscht. Mit «sie» sind Pascal Bieri (34), Christoph Jenny (34), Lukas Böni (30) und Eric Stirnemann (30) gemeint, zwei Betriebs- und zwei Lebensmittelwissenschaftler. Zusammen haben die vier im Juli 2019 die Planted Foods AG gegründet. 

Ihr erstes Produkt ist eine Alternative zu Poulet-Geschnetzeltem, das aus Gelberbsen hergestellt wird. Ab dem 13. Januar 2020 gibt es das sogenannte planted.chicken schweizweit in rund 200 Coop-Filialen zu kaufen. Das Team freut sich sehr über diesen Schritt: «Damit können wir viel mehr Leute erreichen und dazu beitragen, den gesunden, plant-based Lifestyle in der Schweiz noch einfacher zu machen». Bisher war planted.chicken ausschliesslich für Gastrobetriebe und im Onlineshop erhältlich.

 

Die vier Gründer des Start-ups Planted Foods, die das vegane Poulet erfunden haben. (Foto: zVg)

 

Nicht günstig, aber regional, tier- und umweltfreundlich

Sowohl die marinierte als auch die Nature-Variante des veganen Poulets wird CHF 6.95 pro 175 g kosten, also ähnlich viel wie Pouletfleisch aus Freilandhaltung und etwas mehr als bereits erhältliche pflanzliche Alternativen. Das sieht Bieri nicht als Manko: «Dadurch, dass unser Chicken ohne Soja, Gluten und Zusatzstoffe auskommt, sind wir auf jeden Fall konkurrenzfähig.» Die Zutatenliste umfasst nur vier Zutaten – wohl auch ein Grund, weshalb dem Start-Up bereits sieben Millionen Franken von Investmentfonds und Privatinvestoren zugesprochen wurden.

Im April werden sie ihren Produktionsstandort nach Kemptthal ZH verlegen, zurzeit produzieren sie noch an der ETH in Zürich. Dort wandeln sie Pflanzenproteine und Pflanzenfasern in die faserige Struktur von Fleisch um, indem sie Wärme, Druck und sogenannte Scherung anwenden, um die Rohstoffe ohne chemische Zusätze zu mischen. Dazu kommt noch pflanzliches Öl, das einerseits im Herstellungsprozess notwendig ist und zudem hilft, dem Geschmack von Hühnerfleisch nahe zu kommen.

Auch die Nährwerte sind ziemlich ähnlich. Planted.chicken enthält etwas mehr Fett (+2 g), punktet aber bei den Nahrungsfasern (+4 g)  und dem Proteinanteil (+5 g):

 

Noch viel vor

Momentan liefert Planted Foods nur in der Schweiz, geplant sind aber Absatzkanäle in Deutschland und Österreich. Auch ist das jetzige Sortiment erst der Anfang; getüftelt wird bereits seit Monaten auch an anderen Fleischalternativen. Dabei verfolgt das Team nur weiter, was geschmacklich auch gut ankommt, zum Beispiel eine Alternative zu «Pulled Pork»  aus Erbsen- und Sonnenblumenproteinen, das noch im Frühjahr 2020 für die Gastronomie erhältlich sein wird.

Wir freuen uns, dass die Grossverteiler stetig den Zugang zu feinen, veganen Produkten erleichtert, und sind bereits gespannt auf die nächste Sortimentserweiterung!

 

Hast du Lust bekommen auf die Poulet-Alternative? Planted verlost je 400 g der marinierten und der Nature-Variante! Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasse hier einen Kommentar mit der Antwort auf folgende Frage:

Wie viel Prozent weniger Treibhausgase verursacht planted.chicken im Gegensatz zu Hühnchen? 

Das Gewinnspiel lief bis am 31. Januar 2020 und ist beendet. Die Gewinnerin wurde ausgelost und benachrichtigt.

 

Damit du gleich für ein Testessen inspiriert bist, haben wir ein Rezept für eine Sauce entwickelt, die super mit dem planted.chicken harmoniert!

 

Kommentare

176 Antworten

  1. Planted Chicken, mariniert: Einfach köstlich zu allen erdenklichen Beilagen! Darf man sich schon auf Planted Beef und Planted Fish freuen?

  2. Wir sind in unserer Umstellphase und finden das also ganz faszinierend.
    2/3 weniger Treibhausgase ist die Antwort. Wir freuen uns so oder so das „Poulet“ mal zu testen.

  3. Einsparung von 66%.
    Und sowohl die Variante “natur” als auch “BBQ” schmecken meeeeeeeeeega fein! Kann das Produkt nur empfehlen👌👏

  4. 2/3 weniger Treibhausgase – das ist doch mal was! Und als alter Veganer freut es mich natürlich besonders, dass neben dem Nutzen für Mensch und Umwelt auch kein Tier darunter leidet oder/und getötet werden muss! Bravo!

  5. 66% / rund zwei drittel weniger! Bravo :-). Ich und meine Kinder (Teenager Alter) durften die Pouletalternative an der Criterion Messe testen und waren begeistert. Meine Kinder sind noch Fleischesser und haben grad wieder kürzlich gesagt: Also wenn es so schmecken würde, wie die Fleisch Alternative an der Messe, dann sind wir dabei! Kinder sind ehrlich Konsumenten 🙂 und ja, mir schmeckt es auch. Ein grosses BRAVO an Euch und ich wünsche Euch von Herzen weiterhin viel Erfolg!

  6. 66% weniger Treibhausgase 💪

    Ich habs schon gegessen und war begeistert von der Konsistenz und vom Geschmack. Habe mich heue im Coop schon mal eingedeckt 🤗

  7. Das planted „chicken“ verursacht 2/3 bzw. 66.7% weniger Treibhausgase und was mich noch viel mehr freut, kein TIERLEID! Wenn das fein ist, werde ich viele planted Chicken Freunde werben…

    Love

    Daniela von Activforyou “Wir haben nur eine WELT!”

  8. 2/3 resp. ca. 66.7% weniger Treibhausgase als konventionelle Hühnermast.

    Würde mich sehr über ein Probierpaket freuen und die Meinung meiner (noch) nicht veganen Familie dazu hören.

    Grüne Pflanzengrüsse 🥰💚🌱🌎🐾

  9. Das planted.chicken verursacht noch ca. 1/3 der schädlichen Treibhausgasen im Vergleich mit dem herkömmlichen Poulet.

    Das gäbe ein super Reis Cazimir für meine WG Kumpanen und mich.

    Best, Ced

  10. Unvorstellbare 66.7% Treibhausgase werden weniger verursacht! Und das ist einfach toll! Die Menschheit sollte über sowas mehr informiert werden, zb via TV-Werbespots! Allgemein sollte im TV (da ja grad vorallem der allgemein bekannte, bequeme Omni oft stundenlang sich von Werbung in der Glotze beeinflussen lässt) MEHR -und bei JEDEM veganen Produkt- solche Infos (was spart es ein? -Treibhausgase, Tierleben…. was unterstützt man damit?.. usw.) mitgegeben werden! So würden dank den Medien, vorallem grad dank TV eine vielzahl an Menschen wachgerüttelt und aufgeklährt werden.

  11. 2/3 weniger, also 66.666666%
    Es geht ja nicht nur um CO2, es geht auch um Pestizide und andere Umweltbelastungen.
    Bravo, ich freue mich auf das Testen.

  12. 2/3 weniger Treibhausgase…und bitte bietet es doch auch im Raum Oensingen-Balsthal-Solothurn an….nicht eine einzige Filiale hat es…aber in Genf alleine 15 Filialen???

  13. planted.chicken spart im Vergleich zu Hühnerfleisch gut zwei Drittel (rund 67%) der Treibhausgase und benötigt zudem ca. halb so viel Energie. Sehr gute Bilanz 👍🏼

  14. Das planted „chicken“ verursacht 2/3 bzw. 66.7% weniger Treibhausgase.

    Würde mich sehr über den Gewinn freuen.

    Pflanzliche Grüsse
    Robin🌱💚

    1. Es braucht 2/3 weniger Treibhausgas und ist somit viel umweltfreundlicher.
      Ich werde es bestimmt kaufen und probieren, jedoch wäre der Gewinn doch einen guten Anfang😉🌱

    2. Das mega leckere Poulet von Planted Foods verursacht 2/3 oder 66.67% weniger Treibhausgase als Hühnchen.
      Es würde mich sehr freuen, wenn ich zu den glücklichen Gewinnerinnen gehören würde 🙃

    3. Hallo ich war am Montag im Coop und kommte das “gschnätzlets” mit Marinade testen. Es sind 66.7% also 2/3. Würde mich über dem Gewinn freuen. Bin seit November 2019 vegi :-).

  15. Planted.chicken verursacht 66% weniger Treibhausgase!

    Gestern schon probiert und wieder einmal Riz Casimir gemacht. Herrlich – Kindheitserinnerungen ahoi!

    1. 66.67% weniger heisst es. (ich nehme zwar an dass die Bilanz noch besser aussähe, wenn wirklich alle Faktoren von Fleischproduktion berücksichtigt würden.)
      c

  16. Mich stört die neue geldmacherei, die mit der veganen lebensweise entsteht. Statt zurück zur einfachheit muss alles fleisch ersetzt werden. Der konsum muss weiter boomen. Wirtschaftswachstum im weitesten sinne.
    War das die idee des urspüglichen veganismus?
    Marianna Leuenberger

    1. Nein, aber wenn wir nicht Veganer ein Fleischersatz anbieten können ist das allemal ein 1. Schritt!
      Und für Vegetarier und Veganer ist es ein willkommes Produkt

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