Was sind Hefeflocken? Und 8 Tipps für die Küche

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Sie sind klein, bräunlich und haben einen käsigen Geschmack. Verwenden lassen sie sich zum Beispiel wie geriebener Parmesan, doch da geht noch mehr! 8 Tipps, was du mit Hefeflocken zubereiten kannst. 

 

Edelhefe, Nährhefe oder einfach Hefeflocken: Das Lebensmittel mit dem käsigen Geschmack ist aus der veganen Küche gar nicht mehr wegzudenken. In der herkömmlichen Küche werden Hefeflocken kaum genutzt, am ehesten noch für Salatsaucen. Dabei sind die Flocken so vielseitig einsetzbar.

 

Wie werden Hefeflocken hergestellt?

Die sogenannte Nährhefe wird in einem Nährmedium über mehrere Tage kultiviert. Als Medium dient meist Melasse oder Getreide. Ist die Hefecrème fertig, wird sie mittels Hitze inaktiv gemacht – das heisst, zum Brotbacken ist die Hefe dann nicht mehr geeignet. Sie wird getrocknet, gewalzt und verpackt. 

Der Geschmack ist dann – ähnlich wie bei intensiven Käsesorten – gewöhnungsbedürftig. Einige Veganer*innen berichten, dass sie Hefeflocken zu Beginn nicht sonderlich mochten, und mittlerweile streuen sie die Flocken überall drauf.

 

Wo eignen sie sich in der Küche?

Hefeflocken wirken geschmacksverstärkend. Das ist auf die Glutaminsäure zurückzuführen, die sich als natürlicher Inhaltsstoff darin findet – wie im Käse auch. Somit eignen sich Hefeflocken überall dort, wo man den Geschmack intensivieren möchte.

  1. Zum Streuen: Pasta, Risotto und überall dort, wo du auch Parmesan verteilen würdest.
  2. Im selbstgemachten Pesto sorgen Hefeflocken für einen käsigen Geschmack.
  3. Fondue: Mit Hefeflocken lässt sich ein wunderbar cremiges und im Geschmack ähnliches Fondue zubereiten. Rezepte dafür findest du im Internet. Knoblauch und Weisswein nicht vergessen!
  4. Raclette: Auch das ist kein Problem. Für veganen Raclettekäse einfach eine Käsemischung mit Hefeflocken zubereiten, die man dann ins Pfännchen gibt.
  5. Mac’n’Cheese kannst du mit Hefeflocken richtig authentisch zubereiten, einfach mal Käsemakkaroni vegan googeln. Davon werden deine Gäste noch lange schwärmen.
  6. Käsekruste! Auch eine tolle Käsekruste (z.B. auf der Lasagne!) gelingt prima mit Hefeflocken: Gemahlene Haselnüsse und Hefeflocken zu gleichen Teilen mischen, etwas Salz beigeben und alles vor dem Backen gleichmässig über den Auflauf verteilen. Voilà!
  7. Zum Binden: Hefeflocken haben auch die Eigenschaft, etwa Suppen oder Salatsaucen zu binden. Das macht die Sache nicht nur dickflüssiger, sondern auch vielfältiger im Geschmack.
  8. Popcorn: Hefeflocken mit Salz mischen und zusammen mit geschmolzenem, veganen Butter mit dem Popcorn mischen. Es ist besser, als es klingen mag!

 

Sind Hefeflocken gesund?

Sie sind nicht nur fein, sondern auch noch gesund: Hefeflocken enthalten Vitamin B1, B2, B6, Pantothensäure und Folsäure. Die Nährwerte variieren je nach Hersteller. Drei Esslöffel Hefeflocken liefern 35 bis 100 Prozent des Tagesbedarfs von den Vitaminen B1 und B2. Zudem beinhalten sie alle neun essentiellen Aminosäuren (25-50 g Protein / 100g). Manche Hersteller setzen auch noch B12 bei.

Hefeflocken sind auch geeignet für Menschen, die auf ihren Salzkonsum achten müssen. Denn sie würzen das Gericht mit nur 0,2 g / 100 g. 

Die Vitamine sind hitzeempfindlich. Wer also von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren möchte, streut die Hefeflocken erst nach dem Kochen übers Gericht. Wie Käse eben.

Hefeflocken findest du in jedem Bioladen.

 

Was sind deine Lieblingsrezepte mit Hefeflocken? Teile es mit der Community hier in den Kommentaren!

 

Kommentare

3 Antworten

    1. Lieber Christoph

      Das ist eine gute Frage!
      Anscheinend nicht, da die Hefeflocken ja doch eine beträchtliche Menge Vitamine enthält. Aber wieso das so ist, weiss ich auch nicht – da müsste man wahrscheinlich ein/e Lebensmitteltechniker*in fragen…

      Herzliche Grüsse
      Anja

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