Erfahrungen einer veganen Schwangerschaft

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  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
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Wer sich für eine Schwangerschaft entscheidet, entscheidet sich dafür, Verantwortung zu übernehmen. Gastbloggerin Ailine hat sich auf verschiedenen Wegen Informationen zusammengesucht und startete mit Zuversicht in die erste Schwangerschaft. Nach 8.5 Monaten teilt sie ihre Erfahrungen in vier Bereichen. 

 

1. Intuitive Ernährung

Während meiner Schwangerschaft habe ich meine Ernährung kaum umgestellt. Ich habe weiterhin mehrheitlich «whole food plant based» gegessen. Das heisst: Täglich viel Frisches aus der Region, dazu Getreide, Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte. Ab  und zu habe ich auch mal Gebäck, Schoggi und Chips genossen – wichtig war für mich eine Ernährung frei von Stress.

2. Infos holen

Als Hilfe habe ich immer wieder die Bücher «Vegan-Klischee ade!» und «Vegane Ernährung. Schwangerschaft, Stillzeit und Beikost», zur Hand genommen. Diese beiden Bücher konnten  mich in unsicheren Momenten immer wieder mit dem nötigen Wissen und der nötigen Sicherheit versorgen. Im hinteren Teil des Buches «Vegane Ernährung» finden sich viele tolle Rezepte und zwei sehr ausführliche Menüpläne. Die Pläne habe ich nach Lust und Laune umgewandelt und angepasst, so dass ich mich wohl gefühlt habe. 

3. Blutwerte testen

Meine und die Gesundheit meines Kindes war mir immer besonders wichtig. Meiner Frauenärztin gegenüber kommunizierte ich deshalb stets offen und transparent. Zuerst war sie irritiert und versuchte beispielsweise mich über mögliche Risiken (Proteinmangel) aufzuklären. Später aber unterstützte sie mich – auch deshalb, weil meine Blutwerte konstant sehr gut waren.

Durch die neue Aufgabe des Körpers verdoppelt sich der Eisenbedarf nahezu und der Zinkbedarf steigt um die Hälfte. Der Bedarf an Vitamin B12 ist erhöht und auch die Supplementierung von Vitamin D ist zentral. Mein B12-Wert war am unteren Ende des empfohlenen Spektrums, weshalb wir uns für eine höhere Dosierung des B12-Supplements entschieden. Aus demselben Grund begann ich, Eisen und Vitamin D3 zu supplementieren. 

4. Austausch mit anderen Müttern

Einer der wichtigsten Tipps, den ich werdenden Müttern geben würde: Tauscht euch aus mit anderen Frauen, die schon schwanger waren – egal ob vegan oder nicht. Denn die mütterlichen Ratschläge, die ihr bekommen werdet, kommen von Herzen. Geniesst diese Zeit und stellt Fragen. Eine der häufigsten Antworten, die ich bekam, war: Vertraue auf deinen Körper. Besonders während der Schwangerschaft. Vertrau Dir. Das ist auch mein mütterlicher Tipp. Genau dieses Vertrauen bildet das Fundament für eine schöne Schwangerschaft, mit all ihren Höhen und Tiefen und all den kritischen Fragen von innen und aussen. Diese Haltung ist mein Mantra. Mein Körper kann das. 

 

Ailine Thiemann (30) ist Sozialpädagogin und als Familientrainerin tätig. Sie lebt seit Herbst 2017 vegan und liebt es, ihren Mann mit veganen Rezepten zu bekochen. 

Du hast im Zusammenhang mit der veganen Lebensweise auch eine Erfahrung gemacht, die du teilen möchtest? Dann melde dich bei anja@vegan.ch!

 

Weitere Infos zu einer veganen Schwangerschaft findest du auf unserer Webseite unter Vegane Ernährung in Kindheit und Schwangerschaft und auf unserem Flyer zur Kinderernährung.
In einer dreiteiligen Videoserie teilt Carey Shoemaker konkrete Rezepte für die Ernährung eines Kleinkindes sowie ihre Gedanken dazu, wie sie ihrem Kind einmal erklären wird, wieso sie und ihr Mann es vegan erzogen haben.

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