fbpx

Als Mitglied wirst du: 

  1. Zu unserer legendären, jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
  3. Du bekommst zur Begrüssung unser begehrtes Vegan-Welcome-Päckli. 

The time is now, sei dabei!

Der Veganuary läuft auf Hochtouren und in Folge dessen sind in den letzten Wochen unzählige neue vegane Produkte auf dem Markt erschienen. Fleischalternativen gibt es mittlerweile Dutzende, doch wie sieht es mit den Milchalternativen aus? Und wieso nochmal essen und trinken vegan lebende Menschen keine Milchprodukte?

Kurzer Themen-Check:

Wieso konsumieren vegan lebende Menschen keine Milchprodukte? 

Genauso wie alle Säugetiere produzieren Kühe nach der Schwangerschaft Milch, um ihren Nachwuchs damit zu ernähren. Nach der Geburt wird der Mutterkuh ihr Kälbchen jedoch direkt weggenommen. Die erzwungene Trennung ist für die Mutter, wie auch ihr Kalb, traumatisch. Milchkühe werden in Dauerschwangerschaft gehalten und müssen diesen traurigen Kreislauf drei bis viermal in ihrem kurzen Leben durchlaufen, bis sie anschliessend ebenfalls geschlachtet werden.¹ (Unter richtigen Bedingungen können Kühe bis zu 20 Jahre alt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen werden die Milchkühe nach fünf bis sieben Jahren geschlachtet. ²)
Die männlichen Kälber können für die Milchproduktion nicht gebraucht werden, da sie für die Mast zu wenig schnell Fett ansetzen. Deshalb werden sie nach kurzer Zeit geschlachtet.4 Den weiblichen Kälbern steht dasselbe Schicksal wie ihren Müttern bevor. 

Ob aus der Flasche, als Joghurt aus dem Becher oder als Käse verarbeitet: Die Milchindustrie hängt direkt mit der Fleischproduktion zusammen. Wer Kuhmilch konsumiert, fördert nicht nur das Töten von Kälbern, sondern auch das jahrelange Leid der Mutterkühe. 

Vertiefte Informationen zum Thema Milchproduktion kriegst du im Blogbeitrag «So leiden Schweizer Milchkühe» .

Was hat sich seit 2018 im Schweizer Detailhandel bei den Milchalternativen so getan?

Vor vier Jahren haben wir für dich das Milchalternativensortiment der Schweizer Detailhändler unter die Lupe genommen. Schon damals waren wir überrascht und glücklich darüber, wie stark die Auswahl an Milchalternativen bei den Detailhändlern zugenommen hat. 2018 waren vegane Desserts, Glaces und French Sauces Mangelware. Einige Zeit ist vergangen und unsere Herzen schlagen immer höher, wenn wir uns das zunehmende Sortiment anschauen! 🤩

Wir waren in insgesamt sechs verschiedenen Filialen in der Stadt Luzern. Dieser Blogpost erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Das Resultat kann zufällig erfolgt sein und soll lediglich einen Tendenz abbilden.

Coop

Bereits 2018 bot Coop eine enorme Auswahl an Milchalternativen. Und ja, was soll man sagen… Die Auswahl wurde im laufe der letzten Jahre immer grösser und grösser. Vom veganen French Dressing, Milchreis, Blauschimmelkäse, Mozzarella und Mascarpone bis hin zu vielen verschiedenen Glace Sorten hat der Detailhändler ein riesen Milchalternativen Sortiment zu bieten. 

Zu erwähnen ist: In den kleineren Coop Filialen in Luzern sind Milchalternativen ausser Pflanzendrinks und Sojajoghurt eher Mangelware. Da besteht also noch Aufstock-Bedarf.

Migros

Auch das Milchalternativen Sortiment von der Migros kann sich sehen lassen. Die Migros hat unserer Meinung nach wahrscheinlich das grösste pflanzliche Joghurt Sortiment auf dem Schweizer Markt. Das Coole: Sie haben Joghurt auf Basis von Soja, Kichererbsen, Kokosnuss und Mandel. Und auch sonst haben sie eine Menge zu bieten: Veganes Fondue, Raclette, Aufstrich, verschiedene Butter (auch hier auf Basis verschiedener Lebensmittel) und vieles mehr.

Aldi

Von Aldi in Luzern an der Hertensteinstrasse wurden wir leider enttäuscht. Bei Aldi kann man zwar zwischen Mandel, Cashew, Hafer und Hafer Schoko Drink auswählen. Ansonsten ist die Auswahl eher mau. Käsealternativen haben wir leider nicht gefunden. Dafür gibts Hafer und Kokoscreme sowie andere Joghurtalternativen und Ben & Jerry’s Glace.

Alnatura

Egal was du suchst, bei Alnatura wirst du fündig. Von veganem Kefir zur Schokocreme hin zum Parmesan und veganen Camembert ist das Sortiment an Milchalternativen riesig.

Unser Fazit: Wir sind überglücklich, was sich in den letzten Jahren so getan hat! Das Sortiment an Milchalternativen wächst bei den meisten Detailhändlern in der Schweiz stetig und die Produkte werden immer besser.

Bist du zufrieden mit dem Sortiment an Milchalternativen und/oder was fehlt deiner Ansicht nach auf dem Markt? Unser Team wartet sehnlichst auf eine Alternative zu «Hüttenkäse». 😛

Quellen: 
1 Niko Rittenau, Patrick Schönfeld, Ed Winters «Vegan ist Unsinn» (2. Auflage 2021) S. 154
2 schweizerbauer.ch, 24.01.2022
3 schweizerbauer.ch, 24.01.2022 
4 animal-rights-switzerland.ch, 24.01.2022

Wusstest du, dass sich die Vegane Gesellschaft Schweiz aus Spenden und Mitgliedschaften finanziert? Unterstütze uns noch heute mit einer Mitgliedschaft und hilf uns, den Veganismus in der Schweiz mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und spannenden Projekten zu fördern!

Facebook
Twitter
WhatsApp
Email
LinkedIn

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Supermarkt aus der Vogelperspektive
  • Lifestyle ·

Quiz: Versehentlich Vegan

Das V-Label macht uns das Leben bequem, wir müssen nicht mehr die ganzen Zutatenlisten durchgehen und irgendwelche Zusatzstoffe googeln, sondern können die Produkte einfach in den Einkaufswagen…
Weiterlesen
Tart Tatin
  • Rezepte ·

vegane Tarte Tatin

Tarte Tatin wird kopfüber gebacken: Ein Mürbeteig wird über Karamell und Äpfel gelegt und am Schluss wird die Tarte gestürzt. So vereinen sich Apfel und Karamell perfekt…
Weiterlesen
X
X