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Fragen und Antworten zum Veganismus Nr.1

Als Mitglied wirst du: 

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  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
  3. Du bekommst zur Begrüssung unser begehrtes Vegan-Welcome-Päckli. 

The time is now, sei dabei!

Jeden Freitag im Januar werden wir die meist gestellten Fragen von euch zum Thema Veganismus beantworten. Damit ihr euch voll und ganz auf die vegane Ernährung konzentrieren könnt.

Bier wird grundsätzlich aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut. Allerdings verwenden machen Hersteller*innen auch mal spezielle Zutaten wie Honig oder geben dem Bier eine andere Farbe, zum Beispiel mit Karmin, das aus Schildläusen gewonnen wird. Zusätzliche Inhaltsstoffe müssen in der Regel auf der Etikette gekennzeichnet werden. 

Wenn du auf Nummer sichergehen willst: Deutsche Biere unterliegen dem Reinheitsgebot. Dies besagt, dass Bier ausschliesslich aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt werden darf.

Beim Wein sieht das etwas anders aus. Grundsätzlich enthält er die entsprechende Traubensorte, Schwefel, Hefe und teilweise Zucker. Durch die Lagerung in den Weinfässern bilden sich kleine Schwebeteile aus der noch vorhandenen Hefe, die den Wein trüben. Hier gelangt das «Tier» in das Produkt. Um dieser Trübung entgegenzuwirken, werden unter anderem Proteine vom Tier zur Filterung verwendet. 

Oft werden die Folgenden Proteine zur klärung verwendet:

  • Casein (Milchprotein aus Frischmilch)
  • Albumin (Protein aus dem Hühnerei)
  • Gelatine (gewonnen aus Knochen, Sehnen und Haut)
  • Hausenblase (Fischblasen Protein)

Mittlerweile verwenden viele Winzer*innen pflanzliche Proteine zur Entfernung der Trübung oder geben dem Wein schlicht mehr Zeit, um sich auf natürliche Weise zu klären. 

Tipp: Es gibt einige Produzent*innen, die ihre Weine mit einem veganen Label kennzeichnen. Du kannst natürlich auch beim Hersteller deines Lieblings Weins nachfragen oder im Internet recherchieren. Im Coop findest du eine Auswahl an veganen Weinen. Noch einfacher hast du es bei Delinat, der ausschliesslich vegane Weine verkauft.

Wie läuft es mit Vitamin B12 und Eisen bei einer veganen Ernährung?

Bei einer rein pflanzlichen Ernährung sollte auf jeden Fall Vitamin B12 supplementiert werden, da es nur in kleinen Mengen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Algen und fermentierten Produkten z. B. Sauerkraut vorkommt. Es gibt verschiedene Arten, wie du B 12 easy einnehmen kannst: Sprays, Tabletten, Injektionen oder angereicherte Zahnpasta. Im Beitrag «7 Beispiele wie du ausreichend Vitamin B12 bekommst» findest du noch mehr Infos über das Thema. 

Vegane Ernährung und Eisen? Kein Problem! Besonders in Samen (Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne etc.), Kohlgemüse, Tofu und Spinat findet sich eine ganze Menge Eisen. Wenn du diese Lebensmittel in deine Routine mit einschliesst, stellen sie eine zuverlässige Eisenquelle dar. Im Beitrag «So bist du gut mit Eisen versorgt» erfährst du, wie Eisen am besten aufgenommen werden kann. Oder du schaust dir einfach unser Video «Eisen kurz Erklärt» an.

Tierische Produkte im Kühlschrank / Vorratsschrank, wie gehe ich damit um?

Du hast dir vorgenommen, am Veganuary teilzunehmen, aber hast noch tierische Produkte im Kühlschrank, die dir den Verzicht ziemlich schwer machen? Nimm dir Zeit und sortiere alle geschlossenen tierischen Produkte, die ablaufen können, aus. Verschenke sie deiner Familie, Freunden oder Nachbarn. Alles was nicht ablaufen kann, stellst du in deinem Vorratsschrank in die hinterste Ecke oder verschenkst diese, wenn es dir einfacher fällt. Falls in deinem Kühlschrank noch eine offene Packung eines tierischen Produktes herumsteht, verwende es. Es wird niemand mit dem Finger auf sich zeigen. Es wäre schlimmer, das Produkt in den Abfall zu werfen, damit wäre niemandem geholfen. 

Wusstest du, dass sich die Vegane Gesellschaft Schweiz aus Spenden und Mitgliedschaften finanziert? Unterstütze uns noch heute mit einer Mitgliedschaft und hilf uns, den Veganismus in der Schweiz mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und spannenden Projekten zu fördern!

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Kommentare

4 Antworten

  1. Frage: Warum wird in der veganen Szene der weise raffinierte Zucker nicht thematisiert ? ? ?
    Hatte mal ein voll-veganes Glace – jedoch so tierisch viel Zucker drin, dass für mich ungeniessbar. Da wäre doch noch viel Luft nach unten, sprich einiges weniger süss. Was meint ihr?

    1. Hallo Judith, dazu muss man sagen: Vegan ist nicht gleich automatisch gesund. Wenn du im Internet suchst, gibt es extrem viele vegane Rezepte, bei denen kein Zucker verwendet wird. Aber ich gebe dir recht bei verarbeiteten Produkten, egal ob vegan oder nicht, ist der Zuckeranteil meist sehr hoch. Meine Lösung: Frische Lebensmittel kaufen und so viel wie möglich selbst zubereiten.
      Liebe Grüsse
      Nina

  2. Hallo

    Wie kann mann sich gesund Vegan ernähren ohne industriel veränderte Produkte zu konsumieren (die voller Zusatzstoffe sind), sowie keine Avocado, keinen Südamerikanischen Quinoa, keine Mandeln von übersee ( weil unetisch und unökologisch) sonder nur Lokal und nur saisonal zu essen?
    Ich bin immer wieder auf der suche nach Rezepten und Ideen aber egal wo ich hinschaue ist die Avocado immer wieder als Vorschlag auf dem Speiseplan.
    Danke für die Tips

    1. Hallo liebe Christine,
      da hast du ein superspannendes Thema angeschnitten! Durch das saisonale Essen lernt man so viele neue Gemüsesorten und Zubereitungsarten kennen. Ich kann dir urkraut.ch empfehlen, die zwei Gründerinnen leben in der Schweiz und teilen saisonale und superleckere Rezepte. Das Kochbuch «Vergnügt Vegan» von Peggy Brusseau sagt mir persönlich auch sehr zu. Es enthält viele Infos rund um den veganen Lebensstil und bodenständige, familienfreundliche Rezepte. Zu dem kann ich dir das Food Magazin «ölsalzessig» empfehlen. Auf sehr ästhetische Art und Weise werden saisonale, regionale und vegane Rezepte vorgestellt. Auf Instagram unter «oelsalzessig» findest du viele Impressionen.

      Anstelle von Quinoa kannst du zu Buchweizen, Dinkel, Grünkern, Roggen oder Hirse greifen, die in der Schweiz angebaut werden und sehr lecker schmecken. Zum Thema rein regionale Lebensmittel kann ich dir den Artikel «Regionale Lebensmittel nicht immer umweltfreundlich» von nachhaltigleben.ch empfehlen. Darin wird das Problem von beheizten Gewächshäusern beleuchtet und wann es nachhaltiger ist z.B. Tomaten aus Spanien anstelle der Schweiz zu kaufen.

      Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen!
      Liebe Grüsse
      Nina

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