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7 einfache Tipps für die Umstellung auf eine vegane Ernährung

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  2. Du bestimmst wohin die vegane Reise geht! 
  3. Du bekommst zur Begrüssung unser begehrtes Vegan-Welcome-Päckli. 

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Du interessierst dich für eine vegane Ernährung, bist dir aber nicht sicher, wie du anfangen sollst? Was man beachten muss und was nun gesund oder ungesund ist? Kein Problem, wir haben 7 einfache Tipps, wie eine Umstellung auf eine vegane Ernährung ohne Druck und mit viel Freude und Spass gelingen wird.

1. Finde dein «Warum»

Es ist wichtig, dass du dir darüber klar wirst, wieso du auf eine vegane Lebensweise umstellen möchtest. Das wird dich in deiner Entscheidung bestärken und dich für allfällige Diskussionen wappnen. Unter der Kategorie «vegan Leben» findest du auf unserer Website wissenschaftlich fundierte Antworten auf fast alle Fragen. Zudem gibt es eine Auswahl an tollen Büchern zum Thema Veganismus für jedes Alter.

2. Informiere dich über wichtige Nährstoffe

Nur weil du anfängst, dich vegan zu ernähren, musst du dir von niemandem einreden lassen, dass du eine Mangelernährung beginnst. Denn sind wir mal ehrlich, davor hat es auch niemanden gejuckt, ob du dich gesundheitsbewusst ernährst und mit allen wichtigen Nährstoffen abdeckst. Unabhängig von der Ernährungsweise sollten sich alle, die sich gesund ernähren möchten, mit den Nährstoffempfehlungen auseinandersetzen, denn ein Grossteil der Bevölkerung leidet unter einem Nährstoffmangel.  

Zusätzlich solltest du dich mit der Frage auseinandersetzen, was bei einer veganen Ernährung potenziell kritische Nährstoffe sind. Auf unserer Website unter «Gesund vegan» findest du alle Infos für eine gesunde, vegane Ernährung in allen Lebenslagen. 

Wenn du dich gesund und ausgewogen ernähren willst, ohne dir die ganze Zeit Sorgen wegen Nährstoffen zu machen, dann wäre die Vollwert-Ernährung vielleicht etwas für dich.

3. Nicht weglassen, sonder hinzufügen – lass dich inspirieren

Wenn du bis jetzt so ziemlich alles gegessen hast und dich gewöhnt bist, dass ein Stück Fleisch die Basis eines Gerichtes bildet, ist es besonders wichtig, dass du nicht einfach das Fleisch weglässt, sondern es ersetzt. Denn nur von der Beilage wirst du erstens nicht satt und zweitens wirst du damit höchstwahrscheinlich auch nicht ein ausgewogenes und vollwertiges Gericht zu dir nehmen. 

Aber keine Angst: Die Umstellung ist kein Hexenwerk und muss nicht von heute auf morgen erfolgen. Für den Anfang kannst du deine Lieblingsgerichte auch einfach mit veganen Alternativen kochen. Den Kindheitsgerichte wie «Züri Geschnetzeltes» oder «Ghackets mit Hörnli» lassen sich ohne Probleme vegan zubereiten. Alle grossen Detailhändler in der Schweiz bieten eine riesige Bandbreite an veganen Alternativprodukten an.

Mit der Zeit wirst du aber merken, wie vielfältig und divers pflanzliche Ernährung ist. Trau dich, sei neugierig und finde für dich passende Inspirationsquellen. Informier dich, welche Gemüse- und Fruchtsorten momentan in der Saison liegen und suche so nach passenden Rezepten. Fange an mit Hülsenfrüchten zu kochen, denn sie sind ein super Protein-Lieferant und enthalten dazu auch viele Ballaststoffe, die dich lange satt machen. Durch die vegane Lebensweise wirst du neue Gewürze, Getreidesorten, Gemüse, Früchte, Kräuter, Samen, Nüsse, Kerne und viele tolle Nahrungsmittel, deren Gebrauch und die passende  Verarbeitung, kennenlernen.

4. Folge deinem eigenen Tempo und hab Spass dabei

Du musst nicht von heute auf morgen komplett auf tierische Produkte verzichten. Vielleicht ist es am Anfang ein Tag pro Woche, eine Mahlzeit am Tag oder du kochst zu Hause vegan, aber unterwegs isst du auch ab und an tierische Produkte – und hey, das ist alles total okay. Du wirst sehen, umso mehr  du dich mit dem Thema beschäftigst, dein «Warum» für die vegane Ernährung findest und mit viel Freude und Spass dahinter bist, wird aus Verzicht eine überzeugte Lebensweise.

5. Vorratsschrank auffüllen / ausmisten / verschenken / aufbrauchen

Durch die vorherigen Punkte weisst du nun: Du bist die einzige Person, die das Tempo deiner Umstellung in der Hand hat. Gehe deinen Vorratsschrank durch und entscheide für dich, was du aufbrauchen oder verschenken möchtest. Sobald es Platz für Neues hat, fülle deine Schränke mit Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen auf. Wir haben dir 7 Lebensmittel (Kategorien), die du immer in deinem Vorratsschrank haben solltest, in einem Beitrag zusammengefasst. Natürlich haben wir auch noch spezifischere Anregungen für deinen Vorratsschrank. 😋

6. Mehr als nur Ernährung

Hier gilt dasselbe Prinzip wie zuvor: Nur weil du anfängst, vegan zu essen, heisst das nicht, dass du Kleider, Schuhe und Kosmetik tierischen Ursprungs weggeben musst. Bei einem Neukauf solltest du darauf achten, dass z. B. Kosmetik tierversuchsfrei ist, Mode tierfreundlich oder dein Putzmittel vegan und ökologisch abbaubar ist.

7. Trau dich, Fragen zu stellen

Fragen hat noch niemandem geschadet. Im Gegenteil! Wenn nichts vegan gelabelt ist, frag nach. In den meisten Restaurants findet sich eine Alternative. Es gibt auch tolle Apps wie z. B. «Happy Cow» oder «Vanilla Bean», die dir vegane Restaurants in deiner Nähe anzeigen.

Wenn du Fragen zur veganen Lebensweise hast, wende dich an Personen, die bereits Erfahrung damit haben. Vielleicht gibt es Personen in deinem Freundeskreis, die sich ab und an vegan ernähren. Veranstalte mit Freunden oder Familie koch Abende, wagt euch gemeinsam an neue Rezepte. 

Natürlich kannst du uns jeder Zeit Fragen über Instagram oder direkt an info@vegan.ch zu senden. 

Wusstest du, dass sich die Vegane Gesellschaft Schweiz aus Spenden und Mitgliedschaften finanziert? Unterstütze uns noch heute mit einer Mitgliedschaft und hilf uns, den Veganismus in der Schweiz mit professioneller Öffentlichkeitsarbeit und spannenden Projekten zu fördern!

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